Sebastian Stüben DH

Sebastian Stüben DH

April, April

Guten Morgen, liebe Leser.

Wie Sie oben auf der Briefmarke lesen können, ist heute der zweite April. Das bedeutet: Gestern war der erste April. Und? Haben Sie den Aprilscherz in unserer gestrigen Donnerstagsausgabe ausmachen können?

So schwer war es nicht, denke ich. Natürlich wird es keinen Sprungturm mit Sprungbecken und keine Riesen-Looping-Rutsche im „Wesavi“ geben – zumindest nicht zur Freiluftsaison 2017. Eine kleine Kinderrutsche soll aber demnächst im Freibad an der Weser aufgestellt werden. Immerhin.

Warum der 1. April ein Tag für besondere Scherze ist, ist wissenschaftlich bislang nicht endgültig geklärt. Der Begriff Aprilscherz bürgerte sich bei uns in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Die Tradition, Mitmenschen in den April zu schicken, geht aber bis ins 17. Jahrhundert zurück. Mit europäischen Auswanderern gelangte die Tradition auch nach Amerika.

Übrigens: Wenigstens eine Leserin hat uns die Geschichte mit der „Wesavi“-Aufwertung abgekauft. Sie hat mich gestern angerufen und war ganz empört über die vermeintliche Großinvestition. „Das mit dem Schwimmbad ist doch wohl eine Lachnummer“, sagte sie: „Das wusste man doch von Anfang an, dass diese Sachen im Freibad fehlen.“ Nach der Aufklärung konnte sie herzlich über

die Geschichte lachen.

April, April.

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Erstellt:
1. April 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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