Matthias Brosch DH

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Kolumnen 02.06.2017 Von Matthias Brosch

Arbeiten im Ramadan

Über vier Millionen Muslime leben in Deutschland. Seit einer Woche und noch bis zum 24. Juni gelten für sie die Regeln des Fastenmonats Ramadan. „Das hat auch etwas mit Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu tun“, teilt die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe mit. Auslegung und Ausübung der islamischen Glaubensregeln sind zwar individuell unterschiedlich. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder zu essen noch zu trinken, kommt aber im Hinblick auf den Arbeitsplatz große Bedeutung zu. Denn nicht nur bei schwerer körperlicher Arbeit kann an warmen Sommertagen vor allem die reduzierte Flüssigkeitsaufnahme zu verringerter Belastbarkeit, schnellerer Ermüdung, Konzentrations- und Kreislaufstörungen führen. „Unternehmer, Führungskräfte, Kollegen und besonders alle mit der Arbeitssicherheit im Betrieb Betrauten sind also gefordert, sich hinsichtlich der Arbeitsorganisation auf die Aspekte des gelebten Glaubens ihrer muslimischen Mitarbeiter und Kollegen einzustellen.“ Ideen bietet eine Broschüre, zu finden im Internet unter www.iga-info.de.

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Erstellt:
2. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 27sec

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