© industrieblick / Fotolia

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17.08.2017 Von Alan Smithee

Arbeitskleidung - Wo ist welche Pflicht? Das sollten Sie wissen!

Das Baugewerbe in der Region erlebt aktuell einen starken Aufschwung, der sich an verschiedenen Punkten niederschlägt. Die Arbeitgeber müssen sogleich darauf achten, dass der Schutz ihrer Angestellten angesichts dieser rasanten Auftragslage nicht auf der Strecke bleibt. Doch für welche Elemente sind die Unternehmen selbst verantwortlich und welcher Teil der Arbeitskleidung muss nicht durch den Arbeitgeber gestellt werden?

Die Situation auf der Baustelle

Tatsächlich beginnen die Pflichten der Baufirma deutlich vor der Wahl der Arbeitsbekleidung. So muss zum Beispiel für die Instandhaltung des Arbeitsgeräts gesorgt werden, das einen sicheren Umgang überhaupt erst ermöglicht. Auch die Baustoffe müssen sicher versorgt werden, um einen ordnungsgemäßen Umgang zu gewährleisten. Diese gesetzlichen Pflichten sind bereits der erste wichtige Schritt, den es auf dem Weg zum richtigen Schutz der Arbeiter zu gehen gilt. Auf diese Maßnahmen baut dann die Wahl der Bekleidung auf, die verschiedenen Statuten unterliegt. Je nach dem, mit welchen Materialien beispielsweise gearbeitet wird, muss die Ausstattung der Mitarbeiter entsprechend angepasst werden. Zur absoluten Grundausstattung auf jeder Baustelle gehören Helm und Stahlkappenschuhe, die vor schweren herabfallenden Gegenständen während des Betriebs schützen.

Die elementare Bedeutung

Bereits Auszubildende auf der Baustelle lernen von der großen Bedeutung, die der Arbeitskleidung zukommt. Eine gute Baufirma ergreift über die gesetzlichen Vorschriften hinaus natürlich noch weitere Maßnahmen, welche den Schutz der Arbeiter gewährleisten. Zwar geht es primär darum, Unfälle zu vermeiden, doch die tatsächliche Reichweite geht noch darüber hinaus. Denn besonders die körperlich anstrengende und belastende Arbeit auf der Baustelle macht einen langfristigen Schutz erforderlich. Dieser trägt dazu bei, dass die Arbeiter selbst im fortgeschrittenen Alter noch dazu in der Lage sind, der eigenen Arbeit nachzugehen. Im günstigsten Fall gelingt dies bis zum Rentenalter, wodurch sich die späteren Bezüge deutlich erhöhen. Gleichzeitig sollte die Gesundheit auch für die freie Zeit des Alters noch bewahrt werden, welche sich nur unter diesem Umstand in vollen Zügen genießen lässt.

Freiwillige Verbesserungen

Leider sind die gesetzlichen Vorschriften aus der Sicht der Arbeitnehmer bislang nicht auf dem gewünschten Niveau. In vielen Betrieben ist es deshalb noch immer notwendig, die Kosten für den zusätzlichen Schutz selbst auf sich zu nehmen. Zwar scheuen viele die anfängliche Investition in das eigene Equipment, doch im Laufe der Jahre zahlt sich diese natürlich mehrfach aus. Denn auf der einen Seite lässt sich hochwertiges Material erwerben, das in den kommenden Jahren für die tägliche Arbeit bereitsteht. Weiterhin ist diese Ausstattung dazu in der Lage, unter Umständen irreversible Schäden vom Körper abzuhalten und diesen optimal zu unterstützen. Hinzu kommt die Dimension der Funktionalität, welche in diesem Kontext ebenfalls zu beachten ist. In der Summe ergibt sich also ein lohnendes Gesamtbild, obwohl die Rolle des Gesetzgebers in mancher Hinsicht bisher zu kurz kommt.

Fazit

Nicht alle Arbeiten erfordern nach dem Arbeitsschutzgesetz eine spezielle Anpassung der Ausrüstung auf der Baustelle. Ein guter Arbeitnehmer, der um die Sicherheit und die Gesundheit seiner Mitarbeiter besorgt ist, wird jedoch weitere Maßnahmen ergreifen, um das passende Umfeld zu schaffen. Selbst wenn keine besonderen Pflichten vorherrschen sollten, ist demnach ein Blick auf die Optionen wichtig.

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Erstellt:
17. August 2017, 06:14 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 37sec

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