Auch Astronaut Thomas Reiter ist dabei

Auch Astronaut Thomas Reiter ist dabei

Mitglieder der Projektgruppe „MDG goes Weltall“ mit Sonde (Bildmitte), Lehrer Martin Reuss (links), Sparkassenvorstand Windfried Schmierer (6. von rechts) sowie Fördervereins-Chef Heinz-Dieter Rohlfs und Schulleiter Lutz Kulze-Meyer (5. beziehungsweise 4. von rechts). Hagebölling

Am kommenden Freitag schicken 30 Schülerinnen und Schüler des Nienburger [DATENBANK=4705]Marion-Dönhoff-Gymnasiums[/DATENBANK] im Stadion Mindener Landstraße einen Wetterballon mit einer selbstgebauten Sonde ins All. Rund 1.000 Interessierte werden zu diesem Ereignis erwartet. Seine Teilnahme hat unter anderem auch Astronaut Thomas Reiter, heute Leiter der ESA Weltraumorganisation, zugesagt. Von dem Vorhaben der sogenannten Projektgruppe „MDG goes Weltall“ war auch das Kuratorium der Sparkassenstiftung so begeistert, dass die Damen und Herren um Sparkassenvorstand [DATENBANK=3959]Winfried Schmierer[/DATENBANK] 2.000 Euro zur Verfügung gestellt haben. Der Dank von Schülern, Schulleitung, betreuenden Lehrkräften und Förderverein gilt aber auch der Firma Expert, die beim Kauf der Kameras einen Rabatt eingeräumt hat.

Nach den Plänen von „MDG goes Weltall“ wird ein mit 9.000 Liter Gas gefüllter Ballon aus Latex die selbstgebaute und mit mehreren Kameras und einem GPS-Sender ausgestattete Sonde in 35.000 Meter Höhe aufsteigen und rund um die Uhr Fotos liefern. An Bord ist außerdem Astronaut „Teddy“. „Teddy“ wird also Zeuge, wenn die Sonde das Ende der Welt und das Schwarz des Weltraums erreicht. Die jungen Leute gehen davon aus, dass die Sonde später innerhalb eines Radiusses von rund 150 Kilometern mithilfe eines Fallschirms wieder landen wird.

Die Deutsche Flugsicherung wird für Freitag übrigens eine Navigationswarnung herausgeben. Damit ist gewährleistet, dass der Flugverkehr gewarnt ist und kein Sicherheitsrisiko entsteht.

Die rund 30 Klassen des MDG können am Freitag parallel an einem Luftballonweitflugwettbewerb teilnehmen. „Gas müsste ja reichlich vorhanden sein“, so die Projektgruppe.