Königslutter 04.05.2018 Von Die Harke

Auch Evers, Wendenburg und Kottner lösen DM-Ticket

Skat-Landesmeisterschaften: Vier Vereine aus dem Landkreis schicken ihre Einzelstarter nach Königslutter

Neben dem Landesmeister Carsten Teschner von den „Langendammer Buben“ (siehe Extra-Bericht) haben sich in Königslutter aus dem Landkreis ebenfalls Volker Evers (Skatklub Haßbergen) sowie Karl-Ulrich Wendenburg und Gertrud Kottner (beide „Karo-As“ Nienburg) für die 63. Deutschen Einzelmeisterschaften im Skat qualifiziert, die am 9. und 10. Juni in Würzburg ausgetragen werden.

Herren

Das Wochenende gehörte eindeutig Carsten Teschner aus Langendamm, der mit 9156 Punkten erstmals Herren-Einzellandesmeister wurde. Neben ihm erhielt Haßbergens Volker Evers die Startberechtigung für DM, mit 7789 Zählern eroberte er Platz zwölf unter den 176 Teilnehmenden. Die Qualifikation verpassten hingegen Helmut Bialek (6741/79.), Frank Nauenburg (6613/85., beide „Langendammer Buben“), Wilhelm Helms (6163/110., „Karo-As“ Nienburg), Bernhard Zaun (6132/112.) und Hartmut Klenke (5866/127., beide „Karo-Zehn“ Hassel).

Damen

Die Nienburgerin Gertrud Kottner war einzige Starterin eines hiesigen Vereins. Titelverteidigerin Julia Oelfke vom TuS Davenstedt, die zuletzt ebenfalls für „Karo-As“gestartet war, hatte ein Freilos. Letztlich traten 40 Frauen an, einen der begehrten neun Quali-Plätze für die DM zu sichern. Kottners 7212 Punkte wurden mit dem siebten Platz belohnt. Nach den ersten drei Serien lag sie auf Rang 20 noch aussichtslos hin. Ihr gelang jedoch – wie schon beim vorherigen Entscheid auf Verbandsebene – eine deutliche Steigerung am zweiten Turniertag.

Senioren

In der Altersklasse Senioren (68 Teilnehmer) gelang Karl-Ulrich Wendenburg von „Karo-As“ mit 6122 Punkten und Platz 13 die Qualifikation. Sein Vereinskamerad Manfred Naujoks folgte auf Position 30 (5612). Dahinter rangierten Werner Evers vom „Karo-Zehn“ Hassel (5045/41.) und Thomas Werner vom „Skatklub Haßbergen“ (4809/50.).

Christian Twachtmann von „Karo-As“ Nienburg hätte als Nachrücker eine Startberechtigung erhalten, musste aus beruflichen Gründen aber auf die Teilnahme an dieser Meisterschaft verzichten. Der spätere Sieger Rudi Makrutzki von den „Schaumburger Buben“ dominierte und erzielte mit 7720 Punkten aus sieben Serien ein hohes Ergebnis.

Die Senioren spielten sieben Serien à 40 Spielen, die Herrenwertung lief ebenso wie die Damenwertung über jeweils 48 Spiele. In der ersten Runde waren die Sitzplätze noch vorgegeben, ab der zweiten Serie wurden die jeweils punktbesten Spieler an einem Tisch platziert, sodass sie den Verfolger unmittelbar beobachten konnten.

„Es gab eine volle Transparenz über die jeweiligen Punktestände, da die ausgehängten Ranglisten nach jeder Serie aktualisiert wurden. Zudem wurden neben den Spielernamen und Startnummern auch die jeweiligen Gesamt-Spielpunkte des Spielers in der Kopfzeile der Spielliste gedruckt“, berichtet Kottner im gemeinsamen Pressebericht der Skatvereine.

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Erstellt:
4. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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