11.08.2013

Auch den Dorfgraben offengelegt

CDU-Kreistagsfraktion besichtigte Hochwasserrückhaltebecken in Winzlar

Winzlar. Gemeinsam mit Vertretern der CDU-Ratsfraktion Rehburg-Loccum, des Stadtverbandes Rehburg-Loccum und dem Bundestagskandidaten der CDU für den Wahlkreis 40 Nienburg II/Schaumburg, Maik Beermann (Steimbke), besichtigte die CDU-Fraktion im Kreistag Nienburg am vergangenen Donnerstag das Hochwasserrückhaltebecken in Winzlar. Nach mehreren Überschwemmungen in der Ortslage Winzlar, letztmalig 2002 verursacht durch den Winzlarer Dorfgraben, wurde das Becken als Teil eines Maßnahmenbündels zur Verbesserung der Hochwassersicherheit angelegt.

Fraktionsvorsitzender Kar-sten Heineking erinnerte noch einmal an die diesjährige Hochwasserkatastrophe, besonders an den Flussläufen Elbe und Donau. Aus eigenem Erleben habe er die gewaltigen Schäden im Raum Deggendorf (Niederbayern) für Mensch und Natur festgestellt. Dabei zeigte sich, dass bei Maßnahmen zum Hochwasserschutz erheblicher Nachholbedarf besteht. Um so positiver müsse das Projekt in Winzlar bewertet werden.

Winzlars Ortsbürgermeister Rüdiger Dreßler berichtete, dass in den Jahren 2003 bis 2007 rund 1,7 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert wurden, davon rund 760 000 Euro Fördermittel des Landes Niedersachsen und der EU.

Im Wesentlichen wurde ein Hochwasserrückhaltebecken mit einer Aufnahmekapazität von rund 12 000 Kubikmetern „Am Sportplatz“ gebaut und der Wasserlauf des Winzlarer Dorfgrabens auf einer Länge von ca. 250 Metern innerhalb des bebauten Bereiches in Winzlar offengelegt.

Damit wurden die angestrebte 50-jährige Hochwassersicherheit und die Grenze des wirtschaftlich Machbaren erreicht, so Dreßler.

Zum Artikel

Erstellt:
11. August 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.