Auch diese drei gut gelaunten Herren werden das Altstadtfest 2015 - trotz "Verletzung%u201C - garantiert in guter Erinnerung behalten.

Auch diese drei gut gelaunten Herren werden das Altstadtfest 2015 - trotz "Verletzung%u201C - garantiert in guter Erinnerung behalten.

Auch die Hoteliers freuen sich übers Altstadtfest

Kleine HamS-Umfrage ergab: Besucher kommen Jahr für Jahr aus Berlin oder Paderborn angereist. Und sogar aus England

Von Edda Hagebölling

Nienburg. Auch Nienburgs Hoteliers sind froh, dass es das Altstadtfest gibt. In schöner Regelmäßigkeit quartieren sich Gäste in den Hotels und Pensionen ein, die nur wegen Nienburgs 5. Jahreszeit in die Kreisstadt kommen. Die einen reservieren gleich bei der Abreise wieder fürs nächste Jahr, die anderen warten ab, wie das Wetter wird und entscheiden sich ganz spontan. Dann müssen jedoch in Kauf nehmen, auf eines der Quartiere im Umland ausweichen zu müssen. Bereits seit fünf Jahren kommen drei Frauen aus England zu Erika Puchalla ins Hotel „Zur Sonne“. Sie bleiben von Donnerstag bis Sonntag, haben ihre Wurzeln in Nienburg und fanden das Altstadtfest gerade in diesem Jahr besonders gelungen. Gleiches gilt für einen Herrn, der Jahr für Jahr aus Berlin anreist und ein Ehepaar aus Paderborn.

Zu den Altstadtfest-Touristen gesellten sich bei Erika Puchalla am vergangenen Wochenende außerdem zahlreiche Radtouristen und ein paar Gäste, die wegen eines 90. Geburtstages in Nienburg waren.

Ähnlich sah es im „Platon“ aus. Bei Silke Kritikos und ihrem Mann übernachteten am vergangenen Wochenende neben Radtouristen und Gästen einer Familienfeier auch zahlreiche Auswärtige, die nach Nienburg gekommen waren, um sich anlässlich des Altstadtfestes mit Bekannten zu treffen.

Und auch Ronny Otto vom „Weserschlößchen“ war während des Altstadtfestes wieder ausgebucht. Allerdings nicht nur wegen der Mega-Sause. „Das Weserschlößchen wird ohnehin von Radtouristen und Individualreisenden gut gebucht“, so Otto.

Dass das Altstadtfest auch aus touristischer Sicht wichtig ist, bestätigt auch Sonja Kuhn von der Mittelweser-Touristik. „Die ersten Anrufe kommen etwa acht Wochen vorher. Die Leute erkundigen sich in der Regel zunächst nach dem Termin. Doch wenn sie dann nicht sofort buchen, sondern erst zwei, drei Tage vorher, weil sie erst noch die Wetterprognose abwarten wollen, wird es eng“, so die Tourismus-Expertin.

Und nicht selten wollen die Anrufer von der Mittelweser-Touristik noch etwas anderes wissen: Wann ist denn bei Ihnen Weihnachtsmarkt?

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Erstellt:
3. Oktober 2015, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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