Der Ergebnisse der U-18-Bundestagswähler sind denen der Ü-18-Wähler gegenübergestellt. Für das Wahlergebnis der jungen Leute wurde die kräftigere Farbe gewählt. In der Grafik sind die Ergebnisse der Erststimmen zu sehen. Grafik: Hartmann

Der Ergebnisse der U-18-Bundestagswähler sind denen der Ü-18-Wähler gegenübergestellt. Für das Wahlergebnis der jungen Leute wurde die kräftigere Farbe gewählt. In der Grafik sind die Ergebnisse der Erststimmen zu sehen. Grafik: Hartmann

Landkreis 30.09.2017 Von Edda Hagebölling

Auch die Jugend hat gewählt

WK 40: SPD bei U 18-Wählern vorn, Grüne dritte Kraft, AfD knapp drin, FDP raus, Tierschutzpartei mit 7,5 Prozent

Im Vorfeld der Bundestagswahlen waren auch im Landkreis Nienburg die Kinder und Jugendlichen aufgerufen, an der U-18-Bundestagswahl teilzunehmen. Wahllokale waren in den Jugendzentren in Hoya, Heemsen, Langendamm, Leese, Loccum, Steyerberg und Stolzenau eingerichtet.

Landkreis-Pressesprecher [DATENBANK=936]Cord Steinbrecher[/DATENBANK] hat der HARKE am Sonntag die Ergebnisse übermittelt. Allerdings nur für den Wahlkreis (WK) 40. Für den WK 33 war das aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gestattet. Dort hatten sich nur drei Jugendhäuser beteiligt. Im WK 40 wurden nach Auskunft Steinbrechers 386 Kinder und Jugendliche ab acht Jahren erreicht.

[DATENBANK=1125]HARKE[/DATENBANK]-Mitarbeiter Oliver Hartmann hat die Angaben über die Erst- und Zweitstimmen in anschauliche Grafiken umgewandelt. Und diese dem Ergebnis der offiziellen Bundestagswahl (Ü 18) gegenübergestellt. Die Ergebnisse der U-18-Wählerinnen und Wähler sind kräftiger gehalten, die der Ü-18-Wähler enstprechend etwas blasser.

Das Ergebnis der U-18-Wahl entscheidet sich zum Teil deutlich vom Ergebnis der Bundestagswahl. Bei den Kindern und Jugendlichen liegt die SPD leicht vor der CDU.

Die Grünen wurden von doppelt so viel Kindern und Jugendlichen gewählt. Sie kamen auf etwa 14 Prozent.

Nicht im Bundestag vertreten wäre die FDP. Sie landete unter fünf Prozen.

Die AfD hat von den Kindern und Jugendlichen deutlich weniger Stimmen bekommen als von den Erwachsenen, für den Einzug in den Bundestag hätte es aber auch bei ihnen gereicht.

Die Linke wäre knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheiert, ebenso die Piratenpartei.

Mit 7,5 Prozent wäre dagegen die Tierschutzpartei in den Deutschen Bundestag eingezogen.

SPD-Kandidatin [DATENBANK=262]Marja-Liisa Völlers[/DATENBANK] hat von den jungen Leuten 145 Stimmen bekommen, CDU-Kandidat [DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK] 128. [DATENBANK=195]Katja Keul[/DATENBANK] (Bündnis 90/Grüne) rangiert mit 56 Stimmen auf Platz 3, gefolgt von AfD-Kandidat [DATENBANK=3261]Pascal Stüber[/DATENBANK] (29 Stimmen). 14 Stimmen hat die „Piratin“ [DATENBANK=1526]Martina Broschei[/DATENBANK] bekommen, zehn Stimmen entfielen auf [DATENBANK=459]Torben Franz[/DATENBANK] von den Linken. FDP-Kandidat [DATENBANK=2659]Daniel Winter[/DATENBANK] ist im WK 40 von vier Kindern und Jugendlichen gewählt worden.

Hier die Ergebnisse der Zweitstimmen. Grafik: Hartmann

Hier die Ergebnisse der Zweitstimmen. Grafik: Hartmann

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Erstellt:
30. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

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