Die Betriebsratsvorsitzenden Ulrich Rüter (links) und Werner Behrens (rechts)  freuen sich auf die neue Zusammenarbeit mit dem ver.di-Gewerkschaftssekretär Christian Godau. Gleichzeitig bedanken sie sich herzlichst bei seiner Vorgängerin Regina Morr.

Die Betriebsratsvorsitzenden Ulrich Rüter (links) und Werner Behrens (rechts) freuen sich auf die neue Zusammenarbeit mit dem ver.di-Gewerkschaftssekretär Christian Godau. Gleichzeitig bedanken sie sich herzlichst bei seiner Vorgängerin Regina Morr.

09.09.2012

Auch für DRK-Beschäftigte eingetreten

Christian Godau Nachfolger von ver.di-Gewerkschaftssekretärin Regina Morr

Nienburg (DH).Bei der ver.di gab es am 1. September einen Wechsel. Gewerkschaftssekretärin Regina Morr ging in die Freistellungsphase ihrer Altersteilzeit, in der sie sich nunmehr verstärkt um die Enkelkinder kümmern will. Christian Godau stand als Nachfolger für den ver.di-Fachbereich „Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen“ bereits fest.

Viele Erinnerungen verbindet Morr mit Nienburg. Insbesondere die Umstrukturierung der Krankenhäuser im Landkreis war ein Dauerthema in ihrer Arbeit für die Beschäftigten. So saß sie mit am Runden Tisch, als es um das Auswahlverfahren des neuen Betreibers ging. „Die Anwendung eines Tarifvertrages war für mich das ausschlaggebende Kriterium“, so Morr.

Ein weiterer Schwerpunktbetrieb ist die Lebenshilfe Nienburg. Nachdem von Seiten der Arbeitgeber der Tarifvertrag gekündigt wurde, musste ein neuer Haustarifvertrag erkämpft werden. Dank des großen Organisationsgrads gelang es dabei, auch die geringfügig Beschäftigten mit einzubeziehen, so ver.di-Sprecher Volker Selent. Auch bei Arbeitskämpfen in der Fachabteilung Bad Rehburg stand sie den Beschäftigten zur Seite. Auf viele Einzelberatungen in Arbeitsrecht von Beschäftigten aus Pflegeheimen oder zur Gründung eines Betriebsrates kann die Gewerkschafterin zurückblicken.

Auch wenn sie ihr Büro in Verden hatte, war sie diesbezüglich immer wieder in der Nienburger Geschäftsstelle oder direkt im Betrieb anzutreffen. Dabei gelang es ihr zunächst auch, die Absenkung des Weihnachtsgeldes beim DRK in Nienburg zu verhindern. Doch mittlerweile hat der Arbeitgeber durch Einzelverträge erreicht, dass der Tarifvertrag unterlaufen wird. „Ich bin aber bereit, den Ball für die Beschäftigten sofort wieder aufzunehmen, wenn sie ihn mir zuspielen“, so Morr-Nachfolger Godau.

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Erstellt:
9. September 2012, 00:00 Uhr
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