Die Schüler mit ihrer Lehrerin Barbara Dieckhoff (rechts). Oberschule Nienburg

Die Schüler mit ihrer Lehrerin Barbara Dieckhoff (rechts). Oberschule Nienburg

Nienburg 11.02.2019 Von Die Harke

Auf Weltreise in Bremerhaven

Schüler der Oberschule Nienburg besuchen mit ihren Erdkunde-Lehrkräften das Klimahaus

(Welt-)Reisen bildet und macht Spaß – diese Erfahrung haben jetzt auch 40 Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs der Oberschule Nienburg gemacht. Gemeinsam mit ihren Erdkunde-Lehrkräften besuchten sie das Klimahaus in Bremerhaven. Denn auf dem Lehrplan stehen die Klima- und Vegetationszonen der Erde. „Uns ist es immer wichtig, den Unterricht auch mit außerschulischen Lernorten zu ergänzen. Und da bietet sich das Klimahaus bestens an”, erklärt Lehrerin Barbara Dieckhoff die Idee hinter dem Ausflug. Kernstück des Klimahauses ist der Ausstellungs- und Erlebnisbereich „Reise”. Hier wandern die Kinder in acht Stationen durch sämtliche Klimazonen der Welt. Ob Ikenge (Kamerun), Satitoa (Samoa) oder Königin-Maud-Land (Antarktis) – ausgestattet mit Erkundungsbögen beantworten die jungen Entdecker zahlreiche Fragen: In welcher Klimazone befinden wir uns? Wie können wir Landschaft, Tiere und Pflanzen vor Ort beschreiben? „Antarktis, die liegt in der polaren Zone, das ist doch klar”, ruft der 13-jährige Jamiro, der im Erdkunde-Unterricht aufgepasst hat. Andere Orte sind weniger eindeutig zuzuordnen.

Das Temperaturgefälle zwischen den einzelnen Bereichen und die nachgebildeten Landschaften machen die klimatischen Unterschiede für die Kinder hautnah erfahrbar. Hintergrundgeräusche von heimischen Tieren und Menschen aus Lautsprechern untermalen das Ganze. „Durch die Erlebnisreise ist die Ausstellung nicht nur interessant, sondern auch für die Kinder eine spannende Möglichkeit unser Klima und den Klimawandel zu verstehen”, so Lehrerin Dieckhoff.

Auf der Rückreise nach Nienburg tauschen die Schüler dann die vielfältigen Eindrücke ihrer Entdeckungstour aus. „Ich fand die Antarktis super”, meint Samantha. „Da war’s bibberkalt und mit dem Eis total realistisch.” „Mir hat Kamerun am besten gefallen”, sagt Ibrahim. „Das fühlte sich richtig weit weg an.”

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Erstellt:
11. Februar 2019, 06:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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