Jochen Winkel singt und spielt als „Joonic“. Seine neue CD erscheint heute. Sinja Lange

Jochen Winkel singt und spielt als „Joonic“. Seine neue CD erscheint heute. Sinja Lange

Nienburg 11.05.2017 Von Die Harke, Von Sabine Lüers-Grulke

Auf dem Cover ein mürrischer Frosch

Heute erscheint die CD von Jochen Winkel / Seine Homepage ist auch gestartet

„Joonic“ ist das Studioprojekt des Musikers, Komponisten und Texters Jochen Winkel aus Nienburg, das er in Zusammenarbeit mit weiteren Musikern und Sängerinnen aus seinem regionalen Umfeld zwischen Hannover, Bremen und Lüneburg. Er zeigt auf seiner heute erscheinenden CD einen Querschnitt seiner Songs aus 20 Jahren Entstehungsgeschichte – von 1996 bis 2016. Der Name „Joonic“ soll einerseits – wie „unique“ im Englischen – die Einzigartigkeit und gleichzeitig die Unterschiedlichkeit von Musik beschreiben. Andererseits steht das Kunstwort auch mit seinem bürgerlichen Namen und der Heimat des Nienburgers in Zusammenhang.

Der Keyboarder und Sänger Winkel sieht sich in der Singer/Songwritertradition des Pop und Rock der 80er-Jahre, angelehnt an den Mainstreamcharakter im Stile großer musikalischer Vorbilder wie Elton John oder Billy Joel – natürlich mit eigenen, realistisch kleineren Ambitionen im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Im Leben etwas wagen und an die Träume glauben

Das Album teilt sich in einen ersten deutschen und einen zweiten englischen Part auf und beginnt mit humorigen Titeln wie „Voller Wunder“ und „Ela“, und endet mit dem instrumentalen „Timeless“. Dazwischen klingt es manchmal nach Schlager.

Das Cover zeigt auf weißem Grund einen mürrisch dreinblickenden, grünen Frosch: Unterhalb des Motivs findet man den Albumtitel „Jumpingcrackers in Jam“ – übersetzt „Knallfrösche in Marmelade“ oder auch „in einer Musiksession“, denn das englische „Jam“ ist doppeldeutig. Gemäß der „denglischen“ Aufforderung „Be no frog“ soll der Titel sagen: Wage etwas in deinem Leben und glaube an deine Träume – so wie es „Joonic“ selbst mit dieser CD versucht.

Im Alter von sieben Jahren bekam Jochen Winkel 1977 ein Klavier aus den 1920er-Jahren und den ersten klassischen Klavierunterricht.

Im Sommer 1991 beginnt er am Keyboard die Coverband Solid Station auf Anfrage seines Mitschülers Torben Coreen zu unterstützen. Auftritte beim Altstadtfest und Clubkonzerte Anfang der 1990er-Jahre folgen. 1996 begann Winkel ein Sozialpädagogikstudium in Hildesheim und verließ die Band. Nach einer musikalischen Pause und der beruflichen Rückkehr nach Nienburg beginnt er 2003 wieder seine eigene Musik zu verfolgen und singt unter anderem im Traumweltchor von Marie-Luise-Cassar und in der Band Third Cut. Anfang 2016 begannen die Aufnahmen zu der ersten eigenen CD.

„Jumpingcrackers in Jam“: 20 Years/20 Songs mit Downloadangebot.

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Erstellt:
11. Mai 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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