Das Theater auf dem Hornwerk wird durch ein Brückenrestaurant über den Meerbach mit dem Weserschlößchen verbunden. Foto: Archiv

Das Theater auf dem Hornwerk wird durch ein Brückenrestaurant über den Meerbach mit dem Weserschlößchen verbunden. Foto: Archiv

Nienburg 16.04.2021 Von Mara Kakoschke, Von Helge Nußbaum

Auf dem Hornwerk ist seit Jahrhunderten Theater

Kulturstätte und Weserschlößchen: Die wechselvolle Geschichte an der Meerbachmündung in die Weser

Am 27. August 1987 wurde auf dem Südufer der Meerbachmündung der Grundstein zum Theater- und Hotelneubau gelegt. „Das Ziel ist erreicht“, titelte DIE HARKE, bevor das Theater auf dem Hornwerk einen Tag später, am 4. März 1989, seine Pforten öffnete und der 130-jährigen Theatergeschichte in Nienburg die neuzeitliche Krone aufsetzte.

Der zwölfte „Historische Freitag“ serviert einen Rückblick auf die Ursprünge des Theaterlebens und die Geschichte am Nienburger Meerbach.

Die Anfänge des Nienburger Theaters

Ein früher Hinweis auf Theater in unserer Stadt findet sich bereits 1744: Am 21. November stellte die Königliche und Kurfürstliche Regierung in Hannover die Aufforderung, der Nienburger Magistrat solle eine Aufführung rechtfertigen. Als das erste offizielle Theaterjahr gilt jedoch 1859: Besucher wurden mit plattdeutschen Stücken gelockt und improvisierte Bühnen in Gaststätten oder Scheunen waren ebenso „in“ wie das kleine Theaterchen, das Senator Bernhardt in seinem Haus an der Leinstraße einrichten ließ.

150 Jahre HARKE: Theater & Co.

Im Rahmen der Jubiläums-Serie „Historischer Freitag“ blicken wir zurück auf die wechselvolle Geschichte von Kulturstätte und Weserschlößchen an der Meerbachmündung.

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150 Jahre HARKE: Kulturstätte und Weserschlößchen
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Die Freilichtbühnen-Ära wurde 1860 mit dem „Nienburger Theater“ im Heydenreichschen Garten am Auewall eingeläutet. Um die Jahrhundertwende prägten Privatinitiativen das kulturelle Leben der Nienburger. Dem „Dramatischen Verein“ folgte der „Theaterclub“ und in den Goldenen Zwanzigern stillte die „Schneider-Dynastie“ das Verlangen nach Unterhaltung nach dem Ersten Weltkrieg.

1959/60 begann die „neuzeitliche“ Theatergeschichte – erstmals mit einem festen Schauspielhaus. Die Aula der Nienburger Realschule an der Buermende wurde multifunktional für Schulveranstaltungen und für Theateraufführungen angelegt. Lutz Führenberg, Kulturamtsleiter von 1973 bis 1997, erinnerte sich 2013 im HARKE-Gespräch: „Für die damalige Zeit war die Bühne sehr gut ausgestattet. Es gab eine ansteigende Bestuhlung mit 574 Sitzplätzen, moderne Technik und Garderoben für die Künstler.“ Durch die Kooperation mit der Landesbühne Hannover wurden zum größten Teil Stücke aus der Landeshauptstadt aufgeführt, aber auch andere Tourneetheater machten Halt in der Weserstadt.

Ein Blick von der Bühne des Theaters an der Buermende. Foto: Archiv

Ein Blick von der Bühne des Theaters an der Buermende. Foto: Archiv

Bekannte Schauspieler und Schauspielerinnen wie Karl-Heinz Schroth, Inge Meysel oder Senta Berger gaben sich die Ehre. Anfang der Achtziger wurden allerdings erste bauliche Mängel an der Spielstätte deutlich. Die Elektronik war veraltet, die Lichtanlage nicht mehr zeitgemäß und die Bestuhlung doch schon sehr abgenutzt. Zudem war die Bühne zu klein geworden und ein Orchestergraben fehlte, sodass sich die Stadt Nienburg entschied: Wir bauen ein eigenes Theater und es soll „auf dem Hornwerk“ stehen.

Zur Zeit des 30-jährigen Krieges (1618 bis 1648), als Nienburg noch eine Festung hatte, stand an gleicher Stelle die Bastion Hornwerk. Diese hatte vornehmlich die Aufgabe, die an der Meerbachmündung gelegene Mühle und die Kornkammern zu schützen und damit die Bevölkerung im Belagerungsfall vor dem Aushungern zu bewahren (siehe Infokasten).

Theater auf dem Hornwerk lockt seit 1989 Besucher an

Seit der feierlichen Eröffnung 1989 sorgen neun Abo-Ringe für vielfältige Abwechslung im Theater auf dem Hornwerk. „Nach dem Umzug konnte in der ersten Saison die Abonnentenzahl verdoppelt werden, was für die große Theaterbegeisterung der Menschen in Stadt und Landkreis spricht,“ sagte der ehemalige Fachbereichsleiter Kultur, Wolfgang Lange, anlässlich des 30-jährigen Bestehens 2019.

Frank Zimmermann gehört als technischer Leiter ebenso zum Inventar ... Foto: Archiv

Frank Zimmermann gehört als technischer Leiter ebenso zum Inventar ... Foto: Archiv

Tournee-Ensembles geben sich die Klinke in die Hand, servieren Klassiker und Boulevard-Komödien. Neben Musicals von US-Ensembles, die Nienburg mehrfach als Probenbühne nutzen und von dort aus zu Europatourneen starten, hat das heimische plattdeutsche Theater immer noch einen beachtlichen Stellenwert. Auch Kabarett, Opern, Konzerte, Ballett, Theater für Kinder oder Lesungen finden ihren Platz im Programm.

Mit diesem umfangreichen Kulturangebot und rund 50 000 Gästen pro Jahr zählt das Nienburger Theater zu den erfolgreichsten Gastspielhäusern in ganz Deutschland. „Das Nienburger Theater ist ein gut frequentiertes, breit aufgestelltes Veranstaltungshaus mit treuen Besuchern sowie guten Partnern aus der Wirtschaft und aus der Freizeitgestaltung in der Region nicht mehr wegzudenken“, unterstrich der heutige Theaterleiter Jörg Meyer bereits 2013.

Aus dem Weserpavillon wird das Weserschlößchen

Angrenzend an das Theater auf dem Hornwerk entstand im gleichen Atemzug das neue Weserschlößchen. Durch ein Brückenrestaurant über den Meerbach ist es mit dem Theater verbunden. Das alte Weserschlößchen, das bis Anfang des 20. Jahrhunderts noch Weserpavillon hieß, wurde 1983 abgerissen, nachdem es viele Jahrzehnte das Stadtbild prägte.

Der Weserpavillon vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges. Foto: Archiv

Der Weserpavillon vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges. Foto: Archiv

Bereits 1844 war es Senator Bernhardt, der auf die Idee kam, „Bey der Mühlen“ eine Sommerwirtschaft zu errichten – der Weserpavillon war geboren. Zur Eröffnung erschien in den damaligen „Nienburger Anzeigen für den Bürger und Landmann“, dem Vorläufer der HARKE, eine Einladung, allerdings mit dem Hinweis, dass „der beschränkte Raum den Zutritt der Kinder nicht gestatte“ und dass „Hunde nicht mitgebracht werden dürften“.

Der Senator ließ den Weserpavillon vom „Kanzler“-Wirt Ratjen (in jener Zeit hieß das Hotel „Im blauen Hause“) bewirtschaften, bis August Meyer den Betrieb 1888 komplett übernahm. Der Weserpavillon war zu diesem Zeitpunkt bereits zum Treffpunkt der Nienburger und zum Ausflugsziel vieler Hannoveraner und Bremer avanciert. Meyer entschloss sich daher Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem Neubau nach den Plänen des damals angesehenen Architekten Christian Emil Böhm. 1908 erfolgte die Einweihung des neuen Weserpavillons.

... des Theaters auf dem Hornwerk wie Hausinspektor Jürgen Koschmieder. Foto: Archiv

... des Theaters auf dem Hornwerk wie Hausinspektor Jürgen Koschmieder. Foto: Archiv

Durch den Ersten Weltkrieg waren dann französische Begriffe verpönt, sodass aus dem Pavillon das Schlößchen wurde. In den Zwanzigerjahren erwarb August Meyer endgültig den Grund und Boden und schuf damit die Voraussetzung für einen weiteren Ausbau des Hotels Mitte der Dreißigerjahre. Das Weserschlößchen galt über Jahrzehnte hinweg als gute Adresse selbst für verwöhnte Gäste. So konnte es geschehen, dass Auswärtige die sonstigen Vorzüge der Weserstadt nicht kannten, wohl aber die Annehmlichkeiten des Weserschlößchens. 1983 rückten jedoch die Baumaschinen an, um das Kleinod wegzuräumen, was viele Nienburger als schmerzliche Entscheidung empfanden.

1989 wurde im Zuge des Theaterneubaus auch das neue Weserschlößchen eingeweiht. Aktuell befindet sich das Hotel erneut im Umbau. Zu den Maßnahmen gehört ein Anbau, in dem unter anderem 16 neue Hotelzimmer inklusive 9 Suiten sowie ein Fitness- und Wellnessbereich entstehen. Die Altbestände und der Empfangsbereich werden ebenfalls modernisiert. Hoteldirektor ist zurzeit Sascha Stuwe, Eigentümerin und Betreiberin ist die Dr. Hübotter Wohnungsbau GmbH.

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Erstellt:
16. April 2021, 06:55 Uhr
Lesedauer:
ca. 4min 01sec

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