Helge Nußbaum DH

Helge Nußbaum DH

Landkreis 27.01.2018 Von Helge Nußbaum

Auf den Hund gekommen

Guten Tag

Der Jahresbeginn ist traditionell die Zeit, in der man seinen Jahresurlaub plant. Wir in der Sportredaktion tragen unsere Urlaubswünsche zum Ende des Vorjahres ein, kleine Abweichungen sind bei Bedarf auch später noch möglich. Bei drei Leuten fällt die Planung nicht sonderlich schwer, da wäscht eine Hand die andere. In der Lokalredaktion sieht es da bei 14 Leuten schon etwas anders aus. Doch nun fangen die Kniffligkeiten an: Wohin soll es denn gehen? Was gibt die Urlaubskasse her? See oder Berge, aktiv oder faulenzen? In den vergangenen Jahren war die Entscheidung einfach, meist ging es in die USA und dort mit Vorliebe nach Florida – ich bin ein Fan des Sunshine-States.

Die Temperaturen sind immer jenseits der 20 Grad-Marke, das Wasser im Golf von Mexiko ist im November noch einigermaßen angenehm und auch sonst kann man seine freien Tage überaus angenehm verbringen. Ich kann Ihnen dieses Reiseziel also wärmstens ans Herz legen.

Nun bin ich durch meine Freundin neuerdings auf den Hund gekommen, was die Dinge bisweilen verkompliziert, denn in vielen Hotels sind die vierbeinigen Freunde nicht willkommen. Dabei ist Max vollkommen pflegeleicht und ruhig, was auch an seinem gesetzten Alter von fast 14 Jahren liegen dürfte. Sehen kann er nicht mehr so gut, hören aber schon. Doch manchmal hat er seinen eigenen Kopf und hört gerne einfach mal weg.

Durch Max komme ich auch häufiger an die frische Luft – ein positiver Nebeneffekt, denn man ist morgens gleich schneller wach nach einem kurzen Gassi-Spaziergang.

Doch zurück zum Ursprungsthema. In der kommenden Woche geht es nun für mich zum ersten Mal auf eine ziemlich bekannte deutsche Nordsee-Insel in den Kurzurlaub, Max soll ebenfalls am Nordseestrand flanieren und den Sand unter seinen Pfoten spüren. Positiven Nebeneffekt für mich: Ich kann mich neben ein paar Tagen Entspannung auch noch vor dem Auftakt der Fußball-Vorbereitung drücken und brauche nicht mit meinen Mannschaftskameraden zu schwitzen.

Im Alter braucht man ja nicht mehr so viel Bewegung, das habe ich von Max schon relativ schnell gelernt. Und mit dem Zuhören ist es ähnlich.

Zum Artikel

Erstellt:
27. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 06sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.