Selbst Hand anlegen durften die Schüler in Liebenau. MDG

Selbst Hand anlegen durften die Schüler in Liebenau. MDG

Liebenau 02.09.2017 Von Die Harke

Auf den Spuren der alten Sachsen

Schülergruppe vom Marion-Dönhoff-Gymnasium unternahm eine Exkursion zu archäologischer Grabung

Schülerinnen und Schüler eines Seminarfach-Kurses von Geschichtslehrer Ralf Werner vom Nienburger [DATENBANK=4705]Marion-Dönhoff-Gymnasium[/DATENBANK] (MDG) hatten zwei Tage lang Gelegenheit, an einer archäologischen Grabung der Universität Göttingen und des Vereins RAUZWI in Liebenau teilzunehmen. Der Verein betreut das 54182 bei Liebenau und gibt oft auch interessierten Laien die Chance, selbst archäologisch zu arbeiten. „Am Anfang war ich erstaunt, wie viele unterschiedliche Leute sich hier auf dem Feld zur Arbeit versammeln“, meint Jesper Wesemann in seinem Fazit. Aber am Ende habe das gemeinsame Ziel die Experten und Schüler vereint.

Das MDG berichtet: „Das altsächsische Gräberfeld bei Liebenau wurde schon in den Fünfziger- bis Achtzigerjahren archäologisch erschlossen und ist weit über die Region hinaus bekannt. Bei der aktuellen Grabung geht es darum, Siedlungsspuren der Sachsen zu finden, die vom vierten bis zum neunten Jahrhundert in der Gegend lebten. Nach einer theoretischen Einführung konnten die Schüler des zwölften Jahrgangs selbst Hand anlegen und beispielsweise mithelfen Bodenschichten abzutragen, Vermessungen durchzuführen und Fundstücke zu bestimmen.

Sie wurden von [DATENBANK=5471]Grabungsleiter Tobias Scholz[/DATENBANK], den Göttinger Studenten und den RAUZWI-Mitgliedern freundlich aufgenommen und kompetent betreut. Der Schüler der zwölften Klasse Nils Dieckhoff freute sich dabei besonders darüber, dass er das Erlebte direkt für seine Arbeit im Seminarfach gebrauchen konnte. So wird das alte Erbe der Sachsen wieder im Unterricht aktuell und lebendig.“

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Erstellt:
2. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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