Auf die Ente genau richtig gelegen

Auf die Ente genau richtig gelegen

Preisübergabe am Reinwasserbehälter Hollogeberg (von links): Verbandsvorsteher Thomas Kropp, Sarah Langhorst, Hannelore Bahnemann, Dieter Ihlo, Verbandsingenieur Joachim Oltmann und Andrea Wehring. Heckmann

Hauptsächlich ging es dem Wasserverband „Nienburg-Süd“ auf der Uchter Gewerbeschau um Informationen. Am Stand gab es aber auch Einkaufsgutscheine für heimische Geschäfte zu gewinnen. Um einen solchen Preis zu bekommen, musste man schätzen, wie viele Entchen sich in einem Plexiglaszylinder befanden. Das war offenbar schwieriger als gedacht, berichteten Verbandsvorsteher Thomas Kropp und Joachim Oltmann, Abteilungsleiter Wasserversorgung beim Verband „Nienburg-Süd“, bei der Preisübergabe am Reinwasserbehälter Hollogeberg: „Über die Antworten habe ich mich schon gewundert“, grübelte Joachim Oltmann, „die Palette reichte von ,30‘ bis zu ,mehreren Tausend‘ Enten.“ Demgegenüber lagen Hannelore Bahnemann und Dieter Ihlo mit ihrer Schätzung – 184 Enten – genau richtig. Andrea Wehring und Sarah Langhorst lagen jeweils nur eine Ente daneben.

Bei der Preisübergabe nannte Kropp einige Zahlen und Fakten rund um den Verband, der praktisch den gesamten Nienburger Südkreis mit Trinkwasser versorgt: Im Jahr gibt der Wasserverband rund 1,2 Millionen Kubikmeter Wasser an die Bürger und Betriebe in Steyerberg und der Samtgemeinde Uchte ab. Der 4000 Kubikmeter fassende Reinwasserbehälter Hollogeberg auf dem höchsten Punkt des Südkreises dient als eine Art Verteilerzentrum und Speicher: Hauptsächlich tagsüber wird das Wasser abgegeben; nachts läuft der Speicher wieder voll.

Der Speicher wurde nach den Worten Oltmanns 1992 im Zuge der fortlaufenden Entwicklung der Trinkwasserversorgung errichtet. „Gerade in diesem Sommer waren wir sehr froh, dass wir ihn haben!“ Ohne den Reinwasserbehälter als „Puffer“ wäre es angesichts der Dürre schwierig geworden, die Wasserversorgung sicherzustellen.

Oltmann appellierte an die Besucher, daraus eigene Schlüsse zu ziehen: „Sauberes Wasser in ausreichender Menge ist nicht selbstverständlich. Wir müssen achtsam damit umgehen!“