Heimatvereinsmitglieder und Brückenbauer stoßen auf das erfolgreiche Projekt an. Foto: Heimatverein Lichtenhorst

Heimatvereinsmitglieder und Brückenbauer stoßen auf das erfolgreiche Projekt an. Foto: Heimatverein Lichtenhorst

Lichtenhorst 17.03.2021 Von Die Harke

Auf die neue Alpe-Brücke!

Traditionsreiche Fußgängerbrücke in Lichtenhorst ersetzt / Früher Postkutschen-Strecke

Wer hätte das gedacht, im April 2018, als der Konflikt um die marode Alpebrücke im Lichtenhorster Bürgerpark seinen Höhepunkt erreichte. Die Fußgängerbrücke war da bereits Monate gesperrt, der ersatzlose Abriss drohte. – Nun, drei Jahre später, gibt es eine neue Brücke zu bestaunen.

Der seinerzeit gerade neugegründete Verein hatte sogleich klargestellt, einen Abriss nicht kampflos hinnehmen zu wollen. Protest aus der Lichtenhorster Bevölkerung folgte, lag doch eine lange Geschichte hinter der Traditionsbrücke. Zur Erinnerung: Zu Zeiten der Postverbindungen mit Pferdekutschen gab es hier im Verlauf des „Almshäuser Weg“ eine Furt durch die Alpe.

Die Kutschen fuhren auf diesem historischen Weg von Verden nach Celle. Ein späterer Fußgängersteg an dieser Stelle verkürzte den Schulweg der Kinder, die tägliche Post wurde auf dieser Seite der Alpe für die Familie Leube in einem Briefkasten deponiert. Jeder Lichtenhorster ist mit dem Steg aufgewachsen und hat sicherlich als Kind schon einmal dort gespielt“, ist der Heimatverein überzeugt.

Jedenfalls hieß es nach vielen Diskussionen, Lösungsansätzen und Ortsterminen schließlich Aufatmen in Lichtenhorst: Die Gemeinde Steimbke stellte Mittel bereit, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasser-, Küsten-, und Naturschutz (NLWKN) bezuschusst das Objekt ebenfalls. Lichtenhorsts Heimatverein agierte als Bauherr und mit vielen Eigenleistungen ist nun die marode Holzbrücke durch eine Stahlkonstruktion ersetzt worden.

„Schön geworden, so als wäre sie schon immer da gewesen“, hört man aus den Reihen der Beteiligten. Eine offizielle und feierliche Inbetriebnahme soll es geben, sobald die Pandemielage es zulässt.

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Erstellt:
17. März 2021, 09:28 Uhr
Lesedauer:
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