Der Haussperling wurde bei der letzten Vogelzählung des NABU am meisten gezählt. Foto: Irina Weber - stock.adobe.com

Der Haussperling wurde bei der letzten Vogelzählung des NABU am meisten gezählt. Foto: Irina Weber - stock.adobe.com

Landkreis 08.01.2021 Von Holger Lachnit

Auf zum Vogelzählen

Den Kindern ist langweilig, weil sie bei dem Schmuddelwetter nicht vor die Haustür wollen? Ab heute gibt es zumindest eine Stunde lang für sie – und auch alle Erwachsenen – etwas zu tun: Vom 8. bis 10. Januar findet zum elften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ruft Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Darauf weist der NABU-Kreisverband hin.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet bis zum 18. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort ausgewertet. Zudem ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 08 00 - 11 57 - 1 15 geschaltet.

An der letzten großen Vogelzählung im Januar 2020 beteiligten sich 143.682 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 97.580 Gärten und Parks mit 3,64 Millionen gezählten Vögeln ein.

Der Haussperling belegte dabei den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Kohlmeise Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Blaumeise, Feldsperling und Amsel. Wie wird wohl die Reihenfolge in diesem Jahr sein?

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Erstellt:
8. Januar 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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