Jens Eberhard Dzialas sprach. Klimaschutzagentur

Jens Eberhard Dzialas sprach. Klimaschutzagentur

Blenhorst 18.03.2017 Von Die Harke

Auftakt zur Kampagne „Clever heizen“

Mit dem Ende des Winters werden in vielen Haushalten die Heizungsanlagen wieder auf Sommerbetrieb umgestellt – die beste Zeit, um die Anlage einmal fachgerecht überprüfen zu lassen. Können Einstellungen optimiert werden, so dass sie kostengünstiger arbeitet? Ist der Kessel vielleicht zu alt? Arbeitet die Heizungspumpe effizient? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Beratungskampagne „Clever heizen“ geklärt, die die [DATENBANK=1074]Klimaschutzagentur Mittelweser[/DATENBANK] für alle Hausbesitzer im Landkreis Nienburg kostenlos anbietet. Bei der Eröffnungsveranstaltung in der Wassermühle in Blenhorst führte der neue Geschäftsführer der Klimaschutzagentur, Jens Eberhadt Dzialas, die über 40 Zuhörer durch ein „heißes“ Thema und nahm sie mit auf eine Informationsreise in den Heizungskeller. Es ging um unterschiedliche Heizungssysteme und darum, wie schon durch richtige Einstellungen und Regelungen eine Menge Geld gespart werden kann.

„Möglichst viele Hausbesitzer sollen das Angebot nutzen können“, erklärte der Diplom-Ingenieur. „Jeder Privathaushalt, der seine Heizung effizient betreibt, hilft nicht nur seiner eigenen Haushaltskasse, sondern trägt auch zur Erreichung der Klimaschutzziele bei. Die Beheizung und Warmwasserbereitung macht etwa 80 Prozent des Energieverbrauchs der privaten Wohngebäude aus. Da lohnt es sich, genauer hinzusehen, ob die Anlage optimal und sparsam läuft. Viele Heizungsanlagen sind veraltet oder für das inzwischen modernisierte Haus überdimensioniert.“

Außerdem wüssten die meisten Hausbesitzer gar nicht, dass sich eine neue Anlage durch ihren deutlich geringeren Verbrauch oft in wenigen Jahren amortisiert habe. Zudem gebe es verschiedene Förderprogramme von KfW und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die beim Austausch in Anspruch genommen werden können und bis zu 20 Prozent der Investition fördern. Dabei gelte es auch, die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. „Aktuell hat sich einiges getan“, erläuterte Dzialas. So gebe es jetzt eine Austauschpflicht für Kessel, die vor 1986 eingebaut wurden, von der auch einige Ein- und Zweifamilienhausbesitzer betroffen sind.

„Ein tolles Angebot“, war die einhellige Meinung der Besucher des Vortrages, von dem viele auch gleich Gebrauch machten. Termine für den einstündigen Besuch des Energieberaters können Hausbesitzer aus dem Landkreis Nienburg noch bis zum 15. April unter (0 50 21) 87 293 vereinbaren.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Klimaschutzagentur unter www.klimaschutzagentur-mittelweser.de.

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Erstellt:
18. März 2017, 21:00 Uhr
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