Am Nienburger Bahnhof kam es laut Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen Flüchtlingen verschiedener Herkunft.  Petair / Fotolia

Am Nienburger Bahnhof kam es laut Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen Flüchtlingen verschiedener Herkunft. Petair / Fotolia

19.09.2016

Auseinandersetzung unter Flüchtlingen am Nienburger Bahnhof

Nienburg. Am Sonntagabend kam es nach Polizeiangaben gegen 18.30 Uhr am Nienburger Bahnhof zu Streitigkeiten unter Flüchtlingen syrischer, libanesischer und irakischer Herkunft. Nach ersten Befragungen der drei 18- bis 28-jährigen Opfer aus Syrien bzw. dem Libanon wurden diese von einer größeren Personengruppe mit Holzstöcken und einem angeblichen Messer im Nahbereich des Bahnhofes verfolgt. Bei der Personengruppe soll es sich um irakische Flüchtlinge gehandelt haben, die dem 18-Jährigen Syrer vermutlich wegen einer zurückliegenden Körperverletzung konfrontieren wollten.

Während die Opfer von 15 bis 20 Tätern sprachen, soll es sich nach Angaben mehrerer unabhängiger Zeugen aber um neun bis zehn und ausschließlich mit Stöcken bewaffneten Tätern gehandelt haben, heißt es in der Pressemitteilung der Polzei. Noch während der Verfolgung hätten sich die Täter getrennt und seien in unbekannte Richtungen geflüchtet. Dabei ließen sie die Tatwerkzeuge zurück, die die Polizei sicherstellte. Die drei Personen blieben bei dem Vorfall unverletzt. "Die Polizei Nienburg hat ihre Ermittlungen wegen Landfriedensbruch und anderer Delikte aufgenommen", heißt es abschließend.

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Erstellt:
19. September 2016, 11:59 Uhr
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