„El Olivo“ läuft am Montag. Jode Haro/Pfiffl Medien

„El Olivo“ läuft am Montag. Jode Haro/Pfiffl Medien

Nienburg 03.01.2017 Von Die Harke

Ausgewählte Kinofilme für Cineasten

Am Montag startet das Frühjahrsprogramm des Kommunalen Kinos (KoKi) im Nienburger Kulturwerk

Am Montag, 9. Januar, startet im [DATENBANK=340]Nienburger Kulturwerk[/DATENBANK] das Frühjahrsprogramm des Kommunalen Kinos. Das „KoKi“ zeigt immer montags um 20 Uhr ausgewählte Kinofilme auf großer Leinwand und mit ausgezeichneter Cine-Technik. Im ersten Halbjahr 2017 stehen zwölf Filme auf dem Programm, die abwechslungsreicher kaum sein könnten: Am 9. Januar startet das neue Programm mit „El Olivo – Der Olivenbaum“. In dem spanischen Film kämpft die junge Alma wie einst Don Quichote darum, einen tausendjährigen Olivenbaum für ihren altersschwachen Großvater zurückzukaufen – ein aberwitziges Unternehmen, das keinen kalt lässt.

Weiter geht es am 23. Januar mit „Vor der Morgenröte“. Regisseurin Maria Schrader beschreibt hier, wie der bekannte deutsche Dichter Stefan Zweig in den 30er-Jahren aus dem Exil heraus versucht, seinen notleidenden Kollegen zu helfen. Ein ergreifender Film, in dem Stefan Zweig stellvertretend für all jene steht, die aus Nazideutschland fliehen mussten.

„Nichts passiert“ heißt es am 6. Februar. Der Schweizer Film erzählt von Thomas, der einfach nur seine Ruhe haben will, aber so einfach ist das Leben nun mal nicht. Seine Ehe steht auf der Kippe und er will sie mit einem Familienurlaub retten. Als Zuschauer fragt man sich immer wieder, wie viel von diesem Thomas in einem selbst steckt.

Am 20. Februar sucht der an Krebs erkrankte „Landarzt von Chaussy“ nach einer Vertretung für seine Praxis. Der Film ist eine Hommage an die mittlerweile seltene Spezies der Landärzte, die scheinbar nicht mehr in unsere schnelllebige Zeit passt.

„Unter dem Sand“ erzählt am 27. Februar die Geschichte von elf jungen deutschen Kriegsgefangenen, die nach der Kapitulation am Strand Landminen ausgraben müssen. In seiner klar pazifistischen Haltung stellt der Film die Frage, wie man nach einem Krieg wieder zum Menschen werden kann.

Anlässlich des internationalen Frauentags zeigt das Kulturwerk am 6. März „Wo die freien Frauen wohnen“ – ein Film über das südchinesische Volk der Mosuo, deren gesellschaftliches Zusammenleben sich nach der Lebenswelt der Frauen und Kinder richtet. Frauen halten die Fäden des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens in der Hand, Männer sind fürsorgliche Unterstützer.

Weiter geht es am 20. März um 20 Uhr mit „Oktober-November“ von Götz Spielmann (2013); 3. April, 20 Uhr: „Der Perlmuttknopf“ von Patricio Guzmán (F/E/Chile); 10. April, 20 Uhr: „Tao-jie – Ein einfaches Leben“ von Ann Hui, (China/Hongkong 2011); 24. April, 20 Uhr: „Die letzte Sau“ von Aron Lehmann (2016); 8. Mai, 20 Uhr: „Gruber geht“ von Marie Kreutzer (2015); 15. Mai, 20 Uhr: „The Lady in the Van“ von Nicholas Hytner (GB 2015).

Eintritt: jeweils sechs Euro. Informationen gibt es im Nienburger Kulturwerk, Mindener Landstraße 20, per Telefon (05021)922580 oder unter www.nienburger-kulturwerk.de.

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Erstellt:
3. Januar 2017, 21:00 Uhr
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