Nienburg 23.09.2017 Von Die Harke

Ausstellung zur Oktoberrevolution

Arbeitskreis Gedenken zeigt Hintergründe, Folgen und Opfer vom Kommunismus im Rathaus

Zum 100. Mal jährt sich im Oktober die Russische Revolution von 1917. Die Oktoberrevolution verhalf dem Kommunismus zu Popularität in vielen Ländern der Erde, auch in Deutschland. Mit einer Ausstellung unter dem Titel „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ erinnert deshalb der Arbeitskreis Gedenken an die Hintergründe, die Geschichte und die Folgen kommunistischer Regime weltweit. Sie soll vom 1. bis 31. Oktober im [DATENBANK=7]Vestibül[/DATENBANK] des Nienburger Rathauses zu sehen sein. Der Arbeitskreis schreibt dazu: „Die Ereignisse in Russland führten zum Sturz der Zarenmonarchie und zur Machtübernahme durch den Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin und seine Anhänger. Sie leiteten damit eine tiefgreifende globale Spaltung ein, mit Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Lenin und seine Genossen, zu denen auch der spätere russische Diktator Stalin zählte, waren angetreten, nicht nur die politischen Verhältnisse, sondern auch die Menschen von Grund auf zu verändern. Ihr totalitärer Anspruch mobilisierte kommunistische Bewegungen rund um die Welt, entwickelte sich aber schon bald zum Albtraum. Millionen von Menschen wurden in vielen Ländern Opfer kommunistischer Gewaltregime.

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte des Kommunismus von 1917 bis in die Gegenwart in 25 Tafeln mit mehr als 200 historischen Fotos und Dokumenten nach. QR-Codes ermöglichen, Filmdokumente im Internet aufzurufen.“ Die Präsentation soll damit auch für Jugendliche und für die schulische Aufarbeitung interessant sein.

Herausgeber sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum Berlin. Termine für Schülerführungen können unter Telefon (01 51) 17 28 78 26 vereinbart werden.

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Erstellt:
23. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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