Gedenken am Erinnerungsort „Berliner Mauer“ zum 30. Jahrestags der Grenzöffnung. Foto: Brosch

Gedenken am Erinnerungsort „Berliner Mauer“ zum 30. Jahrestags der Grenzöffnung. Foto: Brosch

Nienburg 11.11.2019 Von Matthias Brosch

Austausch an „Berliner Mauer“

Zusammenkunft am 30. Jahrestag der Grenzöffnung

Am Erinnerungsort „Berliner Mauer“ in Nienburg trifft sich auf Initiative des Arbeitskreises Gedenken alljährlich eine kleine Gruppe, um auf die Grenzöffnung am Abend des 9. Novembers 1989 zurückzublicken. An den beiden Mauerstücken, die auf Initiative des damaligen Stadtdirektors Heinz Intemann in die Kreisstadt gelangten, wurden auch an diesem Sonnabend wieder persönliche Erfahrungen und Einschätzungen ausgetauscht.

Es wurden darüber hinaus Blumen am Berliner Ring im Abschnitt zwischen Hannoverscher Straße und Quaet-Faslem-Straße niedergelegt. Das Mahnmal soll an die friedliche Revolution in der DDR, die Wiedervereinigung sowie an das Zusammenarbeiten mit der Partnerstadt Nienburg/Saale erinnern.

Thomas Gatter vom Arbeitskreis eröffnete die besondere Zusammenkunft zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und drückte seine Hoffnung aus, dass das „Gefühl der Abwertung“, das Menschen aus den früheren Bundesländern immer noch erfahren müssten, endlich verschwinde.

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Erstellt:
11. November 2019, 09:45 Uhr
Lesedauer:
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