Schüler-Scouts aus sechs Schulen im Landkreis haben sich zwei Tage lang mit Gewaltprävention an Schulen beschäftigt. Landkreis

Schüler-Scouts aus sechs Schulen im Landkreis haben sich zwei Tage lang mit Gewaltprävention an Schulen beschäftigt. Landkreis

Landkreis 29.11.2017 Von Die Harke

Austausch unter 37 Schüler-Scouts

Junge Helfer mit Pädagogen, Landkreismitarbeitern und Polizisten zwei Tage lang in Dörverden

44 Schülerscouts und Pädagogen aus dem Landkreis haben sich zum Erfahrungsaustausch in Dörverden getroffen. Organisiert haben den zweitägigen Termin die Kreisverwaltung und das Präventionsteam der Polizei. Scouts gibt es an acht weiterführenden Schulen, sechs davon waren jetzt dabei. „Schülerscouts sollen das soziale Klima an ihrer Schule und auf dem Nachhauseweg verbessern“, teilt die Kreisverwaltung mit: „Die Schülerinnen und Schüler werden hierfür von der Polizei und dem Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises in Kooperation mit dem Kreisjugendring ausgebildet.

Sie übernehmen an ihren Schulen unterschiedliche Aufgaben. So sollen die jungen Menschen befähigt werden, kleine Streits auf dem Pausenhof zu klären, Aufsichten zu übernehmen oder auch Präventionsangebote für jüngere Schülerinnen und Schüler durchzuführen.“

Erkennen kann man die ausgebildeten Scouts an den gelben Bändern, auf denen SchülerInnen-Scouts steht. Die Scouts tragen sie als Erkennungszeichen. „Mit ihrer Hilfe können viele Dinge im Schulalltag unter Gleichaltrigen geklärt werden“, sagt [DATENBANK=3664]Simone Sommerfeld[/DATENBANK], Sozialpädagogin beim Fachdienst Jugendarbeit und Sport.

Beim Erfahrungsaustausch waren 37 Scouts aus sechs Schulen und sieben projektbegleitende Lehrkräfte oder Schulsozialarbeiterinnen dabei. „Im Mittelpunkt stand der Austausch untereinander, aber auch das Vermitteln von inhaltlichen Themen, die die Schülerinnen und Schüler sich vorher auswählen konnten“, heißt es seitens der Verwaltung.

So wurden an einem Nachmittag Workshops zu den Themen „Mobile Medien“, „Gesprächsführung und Deeskalation“ und „Respekt“ angeboten. Am zweiten Nachmittag wurden Ergebnisse aus den Workshops präsentiert, und eine Auswertung mit Ausblick auf die weitere Arbeit wurde vorgenommen.

„Das ist die Créme de la Créme im sozialen Verhalten an den jeweiligen Schulen, und ihre Mitarbeitsbereitschaft ist bewundernswert“, teilen Axel Grünvogel und Daniel Jahn von der Polizei mit. [DATENBANK=1505]Peter Karaskiewicz[/DATENBANK], der das Projekt auf Grundlagen der Vernetzung innerhalb der Präventionsstrategie CTC begleitet hat, sagt: „Die jungen Menschen können mit ihrer offenen Art, dem Aufeinanderzugehen und den wachen Augen für nötige Präventionsthemen vielen Erwachsenen noch etwas beibringen.

Die Veranstaltung war ein wichtiges Instrument, um die Vernetzung der Scouts weiter auszubauen, das Projekt noch bekannter zu machen und auf Schwierigkeiten bei der Verankerung an den einzelnen Schulen besser reagieren zu können.“ Auch für das kommende Jahr sei ein solches Treffen von allen befürwortet und damit schon jetzt in der Planung.

Fragen zum Projekt beantwortet Simone Sommerfeld vom Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises unter 05021/967-752.

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Erstellt:
29. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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