Rosemarie Isensee und Joachim Meyer von der Isensee-Stiftung zeichnen die Verfasser der besten Projektarbeiten des Jahres 2017 vor dem Publikum des gesamten zwölften Jahrgangs aus. Berufliches Gymnasium

Rosemarie Isensee und Joachim Meyer von der Isensee-Stiftung zeichnen die Verfasser der besten Projektarbeiten des Jahres 2017 vor dem Publikum des gesamten zwölften Jahrgangs aus. Berufliches Gymnasium

Nienburg 26.06.2017 Von Die Harke

Auszeichnungen für die besten Schüler

Isensee-Stiftung prämiert die besten Projektarbeiten am Beruflichen Gymnasium

„Das Entwicklungsfähige fördern und das Erhaltungswürdige erhalten.“ – Dies ist ein zentraler Leitsatz der Isensee-Stiftung, mit der Rosemarie und Dieter Isensee in Nienburg wirken, um förderungswürdige Menschen und Projekte tatkräftig zu unterstützen. Seit vielen Jahren tun sie dies auch am [DATENBANK=1231]Beruflichen Gymnasium[/DATENBANK]. Einen Schwerpunkt dieser Förderung am Beruflichen Gymnasium stellt die jährliche Auszeichnung der besten Projektarbeiten im zwölften Jahrgang dar. Hierbei handelt es sich um über mehrere Monate hinweg angefertigte Ausarbeitungen, in denen die Schüler in Projektgruppen wesentliche Inhalte des Theorie- und Praxisunterrichts in den einzelnen Profilbereichen des Gymnasiums (Wirtschaft, Technik – Schwerpunkt Elektrotechnik, Gesundheit und Soziales sowie Agrar- und Umwelttechnologie) auf eine praktische Frage- oder Problemstellung anwenden.

In einer Feierstunde in der Aula der BBS Nienburg wurden die folgenden Projektarbeiten von der Schulleiterin der BBS, [DATENBANK=1051]Sabine Schroeder[/DATENBANK], dem Leiter des Beruflichen Gymnasiums (Martin Wahl) sowie der Jahrgangsleiterin Ulrike Heuermann ausgezeichnet und von Rosemarie Isensee persönlich sowie von [DATENBANK=563]Joachim Meyer[/DATENBANK] (Vorsitzender der Isensee-Stiftung und Vorstand der Volksbank Nienburg) mit einem Fördergeld in Höhe von jeweils 300 Euro prämiert:

Profil „Technik“:

In der Tutorengruppe von Studienrat Holger Schmidt setzten sich Vivien Michelis, Felix Herold, Joey Rüffel, Til Tscherner und Julian Vaupel mit Gebäudesystemtechnik auseinander. Sie haben dabei nicht auf ein bestehendes System gesetzt, sondern ein eigenes Produkt auf der Basis des beliebten Singleboard Computers Raspberry Pi entwickelt.

Profil „Gesundheit und Soziales“:

In den Tutorengruppen der Studienrätinnen Kerstin Kronemeyer und Ulrike Schmincke wurden zwei gruppenübergreifende Projekte prämiert: Fenja Rehbock, Lea Bröcking, Lea Goldschrafe, Milena Schliep, Eve Heckmann und Lea-Malin Töpler haben für das Frauenhaus Nienburg (repräsentiert durch Kirsten Heusmann) das Projekt „Erstellung einer Präsentation mit dazugehörigen Informationsmaterialien über häusliche Gewalt“ durchgeführt. Erarbeitet wurden hier eine Power-Point-Präsentation, ein Video und ein Flyer zu den Themen „Häusliche Gewalt“ und „Arbeit des Frauenhauses“.

Die zweite Gruppe um Fenja Möllhoff, Linda Abbink, Melanie Friedrich, Elodie Berendes, Jessika Galle, Olivia Langschwadt und Marie Lange hat an dem Projekt Gestaltung der Jugendseite „The Rake“ der HARKE zum Thema Mobbing und Aggression“ gearbeitet. Ziel war es hier, vor allem Jugendliche über das Thema Mobbing zu informieren und aufzuklären, denn das Thema bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit, gehört gleichzeitig aber leider sehr stark zum Alltag vieler Jugendlicher.

Profil „Wirtschaft“:

Im Projekt „Selbstmarketings- und Selbstfinanzierungspotenzial von Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums“ (Tutorengruppe von Studienrat Sven Seemeyer) beschäftigten sich Robin Lesemann, Timo Schöpp, Leon Stermann, Jana Lohmeyer, Kimberley Sharon Berends, Jannik O´Reilly, Frederik Schmädeke, Jakob Tinnemann und Jan Behling für die Auftraggeberin Kathrin Völling, die am Beruflichen Gymnasium unter anderem für die Laufbahnberatung zuständig ist, mit empirisch von ihnen erhobenen Ansprüchen potenzieller Kreis-Nienburger Arbeitgeber an die Bewerber um einen Ausbildungsplatz oder ein Duales Studium sowie allgemeinen Anforderungen an den Bewerbungsprozess. Hieraus entwickelten sie ein Informationshandbuch und einen Info-Flyer für Schüler.

Die zweite Gruppe des Profils Wirtschaft (Tutorengruppe von Studienrat Carsten Dreyer) hat den Bekanntheitsgrad der Tanzschule Beuss über eine empirische Erhebung mit einer Stichprobengröße von 500 Schülern der BBS Nienburg gemessen. Auftraggeber war der Geschäftsführer der Tanzschule, Peter Krüger. Die Ergebnisse der Umfrage sind anschließend in konkrete Handlungsempfehlungen an die Tanzschule Beuss übersetzt worden, die in einer Unternehmenspräsentation vorgestellt und mit Peter Krüger diskutiert worden sind.

Profil „Agrar- und Umwelttechnologie“:

Annelie Schmidt, Irena Norbach, Lilith Steinforth, René Joshua Hillmann und Felix Quellhorst aus der Tutorengruppe von Studienrätin Henriette Wolters befassten sich mit der Fütterung junger Kälber. Ihr Auftraggeber Cord Quellhorst wollte wissen, ob die in der landwirtschaftlichen Fachwelt viel diskutierte ad-libitum-Tränke, bei der die Kälber durchgängig Zugang zu Milch haben, Vorteile gegenüber der rationierten Tränkemethode aufweist. Dafür planten die Schülerinnen und Schüler eine empirische Feldforschung auf drei landwirtschaftlichen Betrieben, auf denen jeweils ein vergleichender Versuch durchgeführt wurde.

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Erstellt:
26. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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