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Hannover 04.02.2019 Von Die Harke

Automaten in Bankfiliale gesprengt

Täter verursachen erheblichen Schaden

Unbekannte haben am Montagmorgen einen Geldautomaten in einer Bankfiliale in Hannover-Langenhagen gesprengt. Anschließend sind die Täter, die erheblichen Schaden angerichtet haben, geflüchtet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betrat ein Mann gegen 3.30 Uhr die Bankfiliale und sprengte den Automaten. Die Explosion zerstörte nicht nur den Automaten, sondern beschädigte auch das Inventar und einen Teil des Gebäudes. Es entstand erheblicher Sachschaden. Durch den Knall wurden schließlich Zeugen auf die Tat aufmerksam und alarmierten die Polizei.

Nach der Sprengung lief der Täter aus dem Haus. Ob er Beute mitnahm, ist noch unklar. Allerdings ließ er Werkzeug wie beispielsweise eine Brechstange zurück. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen etwa 1,80 Meter großen Mann von normaler Statur handeln. Bekleidet war er mit dunkler Jacke und Hose. Sein Gesicht wurde von einer Kapuze verdeckt, teilt die Polizei Hannover mit.

Ersten Erkenntnissen zufolge setzte er seine Flucht in einem Auto fort. Dabei könnte es sich um einen dunklen Audi oder ein Daimler gehandelt haben. Mutmaßlich hatte der Mann mindestens einen Komplizen. Dieser soll etwa 1,85 Meter groß und von kräftiger Statur sein. Er trug eine Jogginghose, dunkle Strickmütze und eine dunkle Jacke. Ein Schal oder hoher Kragen verdeckte Teile seines Gesichtes.

Umgehend wurde am Montagmorgen eine großräumige Fahndung mit mehreren Streifenwagen eingeleitet. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz - ohne Erfolg. Mehrere Autos wurden überprüft, ohne dass sich bei den Insassen ein Tatverdacht ergab.

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht weiterhin nach den Flüchtigen. Dabei prüfen die Beamten auch, ob es einen Zusammenhang zu der Sprengung eines Geldautomaten gibt, von der die Bank im Mai 2018 betroffen war.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat, den Gesuchten und dem Fluchtauto geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 05 11 / 1 09 55 55 zu melden.

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Erstellt:
4. Februar 2019, 16:46 Uhr
Lesedauer:
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