Das BASF-Werk in Nienburg hat die Produktion vorübergehend heruntergefahren. Foto: BASF

Das BASF-Werk in Nienburg hat die Produktion vorübergehend heruntergefahren. Foto: BASF

Nienburg 03.04.2020 Von Die Harke

BASF fährt Katalysatorenwerk herunter

Lieferkette unterbrochen und sinkende Nachfrage / Adsorbentienwerk nicht betroffen

Seit dem 28. März bis vorerst 19. April hat die BASF Catalysts Germany GmbH im Emissionskatalysatorenwerk in Nienburg die Arbeitszeiten in der Produktion und bei den unterstützenden Funktionsbereichen Qualitätskontrolle, Logistik und Produktionsplanung reduziert.

BASF reagiert damit nach eigenen Angaben auf eine unterbrochene Lieferkette und einen deutlichen Nachfragerückgang, ausgelöst durch Werksschließungen der Fahrzeughersteller im Verlauf der COVID-19-Pandemie.

„Wir erleben im Zuge der Folgen von COVID-19 eine Ausnahmesituation. BASF nimmt vor allem in dieser Phase die Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern sehr ernst. Deswegen fahren wir die Mitarbeiterzahl in den einzelnen Bereichen in Werk2/CCE kontrolliert herunter, um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens sicherzustellen“, erklärt Matthias Steinkamp, Leiter des Emissionskatalysatorenwerks. „Unsere oberste Priorität ist es, die Gesundheit aller Mitarbeiter zu schützen und unsere Zukunft zu sichern.“

Eine Wiederaufnahme der Produktion sei für den 20. April geplant. Ob dies in dieser außergewöhnlichen Situation umgesetzt werden kann, hänge maßgeblich von den weiteren Entwicklungen ab. Daher bereite BASF parallel die Anmeldung von Kurzarbeit vor.

„Die getroffenen Maßnahmen haben bisher keine Auswirkungen auf das Nienburger Adsorbentienwerk sowie den Standort Hannover. Die Arbeit findet – unter Einhaltung der hohen gesundheitlichen Präventionsmaßnahmen – unverändert statt“, heißt es abschließend.

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Erstellt:
3. April 2020, 18:44 Uhr
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