BASF fährt Produktion zurück

BASF fährt Produktion zurück

Im Nienburger BASF-Katalysatorenwerk wird die Produktion heruntergefahren. Der Konzern bekennt sich jedoch zu den geplanten Investitionen in den Standort. BASF

Nienburg. Die Geschäftsführung und der Betriebsrat der BASF Catalysts Germany haben eine Betriebsvereinbarung zu reduzierten Wochenarbeitstagen im Emissionskatalysatoren-Werk Nienburg unterschrieben. Ab dem 1. Januar wird dort nur noch an fünf Tagen in der Woche gearbeitet. Bislang laufen dort die Maschinen an sieben Tagen. Das ebenfalls in Nienburg beheimatete Adsorbentienwerk ist von den Sparmaßnahmen nicht betroffen. In beiden Werken arbeiten nach Konzernangaben insgesamt rund 600 Mitarbeiter.

„Die Marktbedingungen für Emissionskatalysatoren sind ständig im Wandel aufgrund veränderter Emissions- und Umweltregulierungen sowie Kundenpräferenzen“, erklärt Mark Wright, Leiter des Emissionskatalysatoren-Geschäfts in Europa und Geschäftsführer der BASF Catalysts Germany, in einer Pressemitteilung. „Durch die neue Arbeitszeitregelung können wir uns effizienter und effektiver aufstellen, Kosten einsparen und weitere Verbesserungsmaßnahmen umsetzen.“

Thomas Meinking, Vorsitzender des Betriebsrats der BASF Catalysts Germany, wird wir folgt zitiert: „Unser klares Ziel ist es, die berechtigten Interessen der Beschäftigten an unseren Standorten in Nienburg und Hannover zu vertreten und Arbeitsplätze mittel- und langfristig zu sichern. In einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld ist die Reduzierung von Arbeitszeiten das Mittel der Wahl.“

Mark Wright ergänzt: „Die reduzierten Arbeitszeiten sind nur eine von vielen Maßnahmen, die wir europaweit umsetzen. An den laufenden Investitionen für den Standort Nienburg werden wir festhalten.“