Sabine Lüers-Grulke DH

Sabine Lüers-Grulke DH

Landkreis 17.06.2019 Von Sabine Lüers-Grulke

Bad war „aufgrund des Wetters“ zu

Guten Tag

Freitagnachmittag im Freibad Wietzen: Trubel im Wasser, auf dem Spielplatz und den Liegewiesen; es ist so voll, dass man im Zickzack schwimmen muss. Am Samstagnachmittag, zur gleichen Zeit, bietet sich ein ganz anderes Bild: gähnende Leere und am Eingang ein Schild an der verschlossenen Tür mit der Aufschrift „Schwimmbad ist heute aufgrund des Wetters geschlossen.“ Was für ein Wetter? Der Blick zum Himmel offenbart Sonne und strahlendes Blau, ein paar Schäfchenwolken und, okay, ein bisschen Wind weht auch. Aber hält der vom Baden ab?

Nachgefragt gestern Morgen bei der Samtgemeinde Marklohe, klärt sich die Situation: Die Schwimmaufsicht, in diesem Jahr neu am Wietzener Beckenrand, hatte 2018 noch im Markloher Freibad Dienst geschoben. „Wenn dort die letzten Gäste gingen, weil es vielleicht nicht ganz so warm war wie erhofft, dann kam normalerweise auch niemand mehr“, sagt Nadine Nietfeld, zuständig in der Verwaltung für die beiden Schwimmbäder der Samtgemeinde.

In Wietzen sei das aber anders, es gäbe nämlich einen eklatanten Unterschied, so Nietfeld: Da das Wietzener Bad beheizt ist, sei immer damit zu rechnen, dass noch Gäste kommen, auch wenn das Wetter mal kühl und nicht so einladend sei. „Das war dem neuen Kollegen noch nicht so klar.“ In Zukunft solle so etwas nicht wieder vorkommen. Auch allen anderen Schwimmaufsichten wolle sie nochmal ans Herz legen, dass in Wietzen eben immer geschwommen werden kann, bis zum Ende der offiziellen Badezeit: „Es sei denn, es blitzt und donnert.“

Dass man bei Gewitter nicht baden geht, ist hoffentlich sowieso jedem klar. Aber alles andere ist kein Problem. Wetter ist ja schließlich immer – irgendwie.

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Erstellt:
17. Juni 2019, 21:18 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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