Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Nienburg 17.06.2017 Von Edda Hagebölling

Bahnchef Mehdorn

Merkwürdig. Seitdem Bahnchef Mehdorn nicht mehr Mehdorn heißt, gibt es kaum noch Kuriositäten zu erleben, wenn das rüstige Häkelkränzchen unterwegs ist an seinem Traditionswochenende im Juni. Natürlich mit der Bahn. Und möglichst mit Niedersachsenticket. Damit‘s länger dauert ;-)

Okay. Dieses Mal mussten die Damen schon am Vorabend etwas umdisponieren. Und dafür am nächsten Morgen noch früher aufstehen. Der Oberleitungsschaden zwischen Nienburg und Hannover war noch nicht behoben. Doch dann fuhr jeder Zug so wie er fahren sollte. Von genau dem Gleis, das angegeben war, und auch zu genau der Uhrzeit, die im Plan stand. Vorbei scheinen die Zeiten, an denen der Zug gar nicht erst kam oder der Wagen, in dem die reservierten Plätze sein sollten, gar nicht vorhanden war. Dafür hielt man auf dem Rückweg in Orten, denen die Damen eigentlich gar keinen Bahnhof zugetraut hätte: Diepholz, Barnstorf, Twistringen, Bassum, Syke, Kirchweyhe ...

Dass sich das Kränzchen jetzt dafür stark machen wird, dass der Zug von Nienburg nach Bremen künftig wieder in Rohrsen hält, versteht sich von selbst.

Zum Glück ist dann aber doch noch ein kleines Malheur passiert: Chef-Reiseleiterin Angela hatte das Ticket für die Rückreise im Hotel vergessen. Die Zeit, vor Abfahrt des Zuges noch schnell dorthin zurückzuradeln, hätte nicht gereicht. Außerdem war der Fahrschein ohnehin längst entsorgt, wie die telefonische Nachfrage im Hotel ergab.

Dass das neue, quasi doppelt gekaufte Ticket Angela noch mindestens eine Extrarunde Sekt kosten wird, versteht sich von selbst ;-)

Apropos Sekt: In Nienburg läuft der Countdown für das Scheibenschießen. Immer am Montag nach Johanni wird der neue König ausgeschossen. Das Fest beginnt wie immer am Freitag davor. „Dass der Nienburger dabei unter sich bleiben will, ist überhaupt nicht so“, betonten Werner Siemann, Dr. Ralf Weghöft und Jürgen Folk am Freitag im Gespräch mit der HamS. Um diese Aussage zu untermauern, weisen sie darauf hin, dass es zum ersten Mal einen Wanderpokal für Auswärtige geben wird.

Ebenfalls ein Novum: die Innenstadt wird am Sonnabend zwischen Andacht um 17 Uhr und Zapfenstreichsignal um 23 Uhr zu einer kleinen Partymeile. Eine Bühne wird in Höhe des Schlüsseldienstes Kalusche und eine auf dem Kirchplatz aufgebaut.

Etwas Kuscheliger soll es am Freitag darauf beim Pellkartoffelessen zugehen. Die Tische und Bänke werden dieses Mal nur zwischen „Da Vinci“ an der Langen Straße und dem Kirchplatz aufgestellt. Dafür wird dann auf drei Bühnen dafür gesorgt, dass der Matjes mit Musik noch besser schmeckt.

Apropos Johanni: Ist Ihnen auch gerade eingefallen, dass die Spargelzeit am Sonnabend endet?

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Erstellt:
17. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 20sec

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