Mit dem Teleskoplader wurden Mensch und Material für den Bau des meterhohen Schornsteins der Liebenauer „Hochzeitsschmiede“ in die Höhe gehievt. Foto: Sommerfeld

Mit dem Teleskoplader wurden Mensch und Material für den Bau des meterhohen Schornsteins der Liebenauer „Hochzeitsschmiede“ in die Höhe gehievt. Foto: Sommerfeld

Liebenau 26.05.2020 Von Die Harke

Bald soll der Schornstein rauchen

Beim Heimatverein Liebenau geht weiter mit dem Bau der „Hochzeitsschmiede“

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wirkten sich auch auf die Arbeit des Liebenauer Heimatvereins aus. Wegen der Coronakrise war der Weiterbau der „Hochzeitsschmiede“ im Garten von Witten Hus wochenlang unterbrochen. Mittlerweile wurden die ehrenamtlichen Arbeiten wieder aufgenommen.

Nachdem vor der notgedrungen verlängerten Winterpause unter anderem der Fußboden, die Treppe zum Obergeschoss – dort soll später ein kleines Schmiede-Museum eingerichtet werden –¨ sowie andere wichtige Arbeiten samt ersten Strom- und Wasserinstallationen überwiegend erledigt sind, steht nun vorrangig der Ein- und Ausbau des Schornsteins samt Esse an.

Dafür musste zunächst ein Teil der Dachpfannen entfernt werden, um den Schornstein aus dem Dach zu leiten. Da dieser vom Anschluss der Esse im Inneren der künftigen „Hochzeitsschmiede“ bis hoch oben Arbeiten in größerer Höhe erfordert, kam Lukas Lammers den beiden ehrenamtlichen Helfern Ingo Kropp und Heinrich Clausing mit seinem Teleskoplader zu Hilfe. Immer wieder mussten schwere Betonteile und andere Materialien nach oben gehievt werden. Später soll der Schornstein von einer Liebenauer Fachfirma außen mit Schiefer verkleidet werden.

Je nach Zeit und Witterung werden weitere Arbeiten folgen. Wer sich einem Verein im Ehrenamt zur Verfügung stellt, übernimmt damit eine verantwortungsvolle, oft herausfordernde und arbeitsintensive Aufgabe. Das gilt auch für den Heimatverein und besonders für dessen „Hochzeitsschmiede“. Wie der zweite Vorsitzende Peter Krowicky mitteilte, hat der Verein zur Pflege der großen Rasenflächen hinter Witten Hus einen gebrauchten Aufsitzmäher erworben. Zudem sind die Sprossenfenster für die „Hochzeitsschmiede“ fertig und könnten nach Verglasung eingesetzt werden. Und damit auch von oberer Stelle alles seine Richtigkeit hat, muss das Gebäude noch vom Katasteramt eingemessen werden.

Bei aller Zufriedenheit über den Fortgang der baulichen Bemühungen des Vereins bedauerte Peter Krowicky, dass die Coronakrise einen großen Teil der Planungen für die nächste Zeit über den Haufen geworfen hat: „Alle Veranstaltungen wie die Busfahrt, das Sommerfest „20 Jahre Witten Hus“ samt Einweihung unserer Schmiede, die Handarbeits- und Spiele-Nachmittage fallen leider aus. Ob unsere Fahrradtour stattfinden kann, ist ebenfalls ungewiss“. Man wolle aber versuchen, die Veranstaltungen nachzuholen.

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Erstellt:
26. Mai 2020, 06:45 Uhr
Lesedauer:
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