Ja, wo ist er denn? Der Steyerberger Jonas Schierholz nimmt es gleich mit zwei Eystrupern auf und hat wie David Dischinger (vorne) den Ball für einen Moment aus den Augen verloren. Hosan Houra wittert seine Chance. Schmidt

Ja, wo ist er denn? Der Steyerberger Jonas Schierholz nimmt es gleich mit zwei Eystrupern auf und hat wie David Dischinger (vorne) den Ball für einen Moment aus den Augen verloren. Hosan Houra wittert seine Chance. Schmidt

Fußball 13.11.2016 Von Die Harke

Bauerschäfer bringt Rehburg den Sieg

Fußball-Kreisliga: Estorf bleibt dank Gilbert Rasch und Mirco Klann ärgster Verfolger von Nienburg und Marklohe

Nach drei Spielausfällen (Sebbenhausen gegen Oyle, Stöckse gegen Marklohe und Liebenau gegen Husum) fanden am 17. Spieltag der Fußball-Kreisliga nur fünf Matches statt. Im Duell zwischen dem [DATENBANK=295]TSV Loccum[/DATENBANK] und dem [DATENBANK=296]TuS Leese[/DATENBANK] gab es beim 1:1-Remis keinen Sieger. Der Spitzenreiter [DATENBANK=37]ASC Nienburg[/DATENBANK] gab sich indes keine Blöße und schlug den SC Haßbergen mit 3:1.

RSV Rehburg 3 SV Inter Komata 1

In einer kampfbetonten Partie, die stets fair blieb, siegte der [DATENBANK=297]RSV[/DATENBANK] verdient aufgrund einer Steigerung in der zweiten Halbzeit. [DATENBANK=298]Inter Komata[/DATENBANK] versuchte früh, den Rehburger Spielaufbau zu stören. Der Gastgeber konzentrierte sich aufs Kontern, was in der achten Minute durch ein Kopfballtor von Jens Brunschön belohnt wurde. Die Nienburger waren keineswegs geschockt, sondern setzten ihr frühes Pressing gegen den Ball weiterhin fort. So hatte Inter Komata mit einem Pfostenschuss durch Metin Boran die beste Ausgleichschance. In der 22. Minute war es dann soweit: Rehburgs Defensive verteidigte einen langen Ball schlecht und Bastian Slaby fälschte das Leder vom Fuß ins eigene Tor ab.

Bis zur Halbzeit war es dann ein Spiel mit wenig Höhepunkten und vielen Fehlpässen im Aufbau. Nach der Pause änderte sich das Bild: Der RSV nahm das Spiel in die Hand und erzeugte mehr Druck auf das gegnerische Tor. Es dauerte aber bis zur 79. Minute, ehe Martin Bauerschäfer nach Flanke von Martin Dökel per Kopf einnickte und seine Elf in Führung brachte. Die Rehburger verwalteten ihren Vorsprung keineswegs und setzten weiter nach. Als Komata-Keeper Bekir Avanas Bauerschäfer im Strafraum hielt, wurde ihm ein Elfmeter zugesprochen. Der Gefoulte verwandelte in der Nachspielzeit selbst und besorgte damit den 3:1-Endstand.

RSV Rehburg: Reimann – J. Brunschön, Busse, B. Brunschön, Dökel, Bauerschäfer, Slaby (90./+1 Axmann), Güntzel, Komarov, Hermann (60. Becker), Grote (81. Schwarz).

SV Inter Komata Nienburg: Bekir Avanas – Hüseyin Bayval, Hasan Bayval (57. E. Boran), Whajah, Aydin, Baris Avanas (80. N. Baydak), Ay, Metin Boran, Merdal Boran, Gündüz, Akbas.

Torfolge: 1:0 (8.) Jens Brunschön; 1:1 (22.) Eigentor Bastian Slaby; 2:1, 3:1 (79., 90./+4) Martin Bauerschäfer.

TSV Loccum 1 TuS Leese 1

Zuerst bestimmte der TuS Leese das Geschehen und ging bereits nach acht Minuten durch einen platzierten Drehschuss von Dustin Meinking in Front. Danach hatte Loccum Probleme, seinen Spielfluss zu finden. Zwar besaß Oskar Oschek in der 14. Minute die Ausgleichschance, aber beim TuS lief der Ball besser in den eigenen Reihen. Gut zehn Minuten später setzte Meinking das Leder nach einem Konter an den Pfosten. Zu Beginn der zweiten Hälfte traute sich die Heimelf noch nicht, voll auf Offensive zu spielen. Doch nach einer Stunde war Torjäger Oschek zur Stelle und markierte den Ausgleich. Kurz darauf hatte er sogar noch die Führung auf dem Fuß. In der letzten halben Stunde stand das Match auf des Messers Schneide und beide Seiten hatten ihre Gelegenheiten zum Sieg. Es blieb jedoch beim insgesamt gerechten Remis.

TSV Loccum: Seidel – Kliver, T. Heinze, Nürge (38. Thomas), Kuhlmann – Richter (71. E. Heinze), Merkert, Wesemann, Breiter – Oschek, M. Heinze (53. Naumann).

TuS Leese: Nortmeier – Harmening, Stahlhut, T. Hockemeyer (53. Baciulis), H. Hockemeyer – Hunfeld, Rathmann (82. Nürge), Wagner, Stelling (67. Meier) – Harmsen, Meinking.

Torfolge: 0:1 (8.) Dustin Meinking; 1:1 (62.) Oskar Oschek.

ASC Nienburg 3 SC Haßbergen 1

Eine tolle Anfangsphase beider Mannschaften sorgte für die Highlights der ersten Hälfte. Zuerst traf Ricardo Feuchte zur Nienburger Führung (3.), Mattes Kohlmeier glich fast postwendend aus. Beide Teams hatten ihre Spielanteile, ohne Hochkaräter zu produzieren. Mit einem 1:1 gings in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel passierte zuerst nichts, die Kicker rutschten das eine oder andere Mal auf dem glitschigen Boden aus.

Haßbergen versuchte, aus einer Doppelabwehrreihe mit weiten Pässen die aufgerückte ASC-Deckung zu überlisten, das Heimteam biss sich an der Deckung der Gäste teilweise die Zähne aus. Erst Abd Chihades Lattentreffer weckte den ASC: Serdal Celik hielt sein Bein zum 2:1 rein und sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter für die endgültige Entscheidung.

ASC Nienburg: Pissor – Salewski, J. Kühlcke (75. G. Feuchte), Heinrich, Albarrak – Celik (90. Brearley), R. Feuchte (90. L. Kühlcke), Abd Chihade, Ali Chihade – Öztürk, Yildiz.

SC Haßbergen: R. Cordes – Schwab, Bultmann, B. Cordes, Bruchmann (86. Bergmann), Beermann – Mann (57. Ali), Klages, Bshaar, Lemke – Kohlmeier (66. Kastrubin).

Torfolge: 1:0 (3.) Ricardo Feuchte; 1:1 (7.) Mattes Kohlmeier; 2:1, 3:1 (81., 87., Foulelfmeter) Serdal Celik.

SV Duddenhausen 0 RW Estorf 2

Die Heimelf versuchte auf ihrem engen Platz von Beginn an Druck auf die Estorfer auszuüben, doch diese zeigten sich auch ohne ihren an der Schulter verletzen Goalgetter Ramon Heidel ziemlich kaltschnäuzig im Stile einer Spitzenmannschaft. Mit dem ersten Angriff ging der Gast in Führung, RWE-Routinier Helge Nußbaum unterband einen Duddenhausener Angriff, Not-Spielmacher Florian Schüttpelz leitete den eroberten Ball gedankenschnell auf Rechtsaußen Gilbert Rasch weiter und der überlupfte SVD-Keeper Henning Schlegel gekonnt zum 1:0 (12.).

Nur fünf Minuten später sorgte der wieder erstarkte Mirco Klann mit einem traumhaften Volleyschuss für das 2:0 der Gäste. Duddenhausen rannte fortan wütend an und kam durch Nico Kutter und Kapitän Maik Schalitz zu Gelegenheiten – die Estorfer Führung hielt jedoch bis zur Pause dank eines starken [DATENBANK=299]Marc Jamieson[/DATENBANK] zwischen den Pfosten, hätte aber durch einige schlecht ausgespielte Konter höher ausfallen können. In der zweiten Hälfte spielte nur noch die abstiegsgefährdete Heimelf, bei der Kutter die größte Gelegenheit 20 Minuten nach dem Wechsel vergab. Duddenhausen spielte bis zum Strafraum gut, war dann aber zu ungenau. Am Ende wurde die Partie ziemlich nickelig, doch Estorf nahm die drei Punkte mit nach Hause.

SV Duddenhausen: Schlegel – Meyer (70. Müller), N. Friebe, S. Friebe, Burdorf, Brünjes, Schalitz, Kutter, Martens, Kroschinski, Jüttner (46. Schlemermeyer).

RW Estorf-Leeseringen: Jamieson – J. Houran (66. Peter), Pielhop, Y. Houran, Nußbaum – Dino (9. Koch), Rinne, Schüttpelz, Rasch – Krücke (60. Müller), Klann.

Torfolge: 0:1 (12.) Gilbert Rasch; 0:2 (17.) Mirco Klann. Gelb-Rot: Estorfs Jerrit Müller (90./+2, Ball wegschlagen/Meckern).

TSV Eystrup 3 TuS Steyerberg 2

Im Match zwischen dem [DATENBANK=38]TSV Eystrup[/DATENBANK] und dem [DATENBANK=1548]TuS Steyerberg[/DATENBANK] lief trotz ziemlich kühler Temperaturen insbesondere die Heimelf von Beginn an heiß. Mit schnellem Offensivfußball kauften die Blau-Weißen den Gästen direkt den Schneid ab und gingen in der Anfangsviertelstunde in Front. Auch danach blieb die Truppe von Trainer Torsten Klein am Drücker und legte das 2:0 bis zur Pause nach. Zum Wiederanpfiff wurden die Eystruper dann direkt kalt erwischt und kassierten den ersten Gegentreffer.

Die Heimelf brauchte aber nicht lange, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen und stellte knapp zehn Minuten später den alten Abstand wieder her. Die Steyerberger versuchten nun nochmals, die Angriffsbemühungen zu verschärfen, sie kamen aber nur noch zum Anschlusstreffer (90./+2).

TSV Eystrup: Rabe – Hilker (71. Baris), Fiterer (59. Feyaz Gören), Schäffer, Krüger – H. Houra, M. Houra, Güsen, Rolf, Dischinger (46. Haso) – Ferat Gören.

TuS Steyerberg: Lange – Fortkamp (38. Schaper), Ellerbusch, Freitag, Strauss – Vogel, Wehrenberg, Kauffeld, Müller – Schierholz, Melloh.

Torfolge: 1:0 (8.) Marwan Houra; 2:0 (26.) Ferat Gören; 2:1 (46.) Christopher Vogel; 3:1 (57.) Hosan Houra; 3:2 (90./+2) Vogel.

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Erstellt:
13. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 4min 45sec

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