Oyles Steffen Masbruch (oben) und Duddenhausens Dirk Burdorf spielen keinesfalls Hoppe-Reiter. Es ging intensiv zur Sache. Schwiersch

Oyles Steffen Masbruch (oben) und Duddenhausens Dirk Burdorf spielen keinesfalls Hoppe-Reiter. Es ging intensiv zur Sache. Schwiersch

Nienburg 20.11.2016 Von Die Harke

Bauerschäfer macht in 16 Minuten alles klar

Fußball-Kreisliga: Hattrick des Rehburgers beim 4:0 in Husum / 2:1 – Oyle zieht Duddenhausen wieder in den Keller

Der [DATENBANK=480]RW Estorf-Leeseringen[/DATENBANK] verabschiedete sich mit dem Sprung auf Platz zwei in die Winterpause der Fußball-Kreisliga, die [DATENBANK=542]JG Oyle[/DATENBANK] schöpft nach dem gestrigen 2:1 gegen Duddenhausen neue Hoffnung.

[DATENBANK=1548]TuS Steyerberg[/DATENBANK] 5 [DATENBANK=157]SV GW Stöckse[/DATENBANK] 0

Der TuS verabschiedete sich mit einem Kantersieg in die Winterpause. Dabei deutete in der ersten Halbzeit noch nichts auf einen Punktgewinn hin. „In der ersten Hälfte haben die Jungs nicht das gespielt, was wir uns vorgestellt haben“, berichtet Steyerbergs Co-Trainer Jürgen Riekmann.

In der zweiten Hälfte dann der Dosenöffner, der aber nur mit Verzögerung wirkte: Nachdem Daniel Wehrenberg sich aus 20 Metern ein Herz gefasst hatte und zum 1:0 für die Hausherren traf, verpuffte der aufkommende Elan der Heimelf zunächst wieder. Stattdessen musste TuS-Keeper Daniel Müller in der 68. Minute seine ganze Klasse aufbieten, um einen Stöckser Fernschuss zu parieren. Joker Alexander Schaper läutete dann die Steyerberger Drangzeit ein: Nach schönem Pass von Daniel Seifert schloss Schaper von der Außenbahn humorlos ins lange Eck ab. Beim 3:0 glänzte Schaper als Vorbereiter für Nico Kauffeld, der Stöckses Keeper Tim Hoffmann aus Nahdistanz keine Chance ließ. Die Gäste verloren nun zunehmend die Ordnung, schwächten sich noch durch einen Platzverweis und mussten in der Schlussphase noch zwei Treffer hinnehmen.

  • TuS Steyerberg: Müller – Seifert, van den Born, Vogel, Wehrenberg (60. Schaper), Schierholz, Melloh, Kauffeld (80. Badowski), Ellerbusch (82. Böger), B. Strauß, Freitag.
  • SV GW Stöckse: Hoffmann – Fiedler, Gasch, Safar, Schierholz, Hamar (60. Oppermann), Dauel, P. Bobek, Wagner, Schütze, Dauel.
  • Torfolge: 1:0 (54.) Daniel Wehrenberg; 2:0 (71.) Alexander Schaper; 3:0 (79.) Nico Kauffeld; 4:0 (86.) Christopher Vogel; 5:0 (87.) Tobias Melloh.
  • Rote Karte: Stöckses Hendrik Dauel (89., Beleidigung).

[DATENBANK=67]SV Husum[/DATENBANK] 0 [DATENBANK=297]RSV Rehburg[/DATENBANK] 4

Das Nachbarschaftsderby war geprägt von vielen Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste agierten reaktionsschneller und effektiver im Abschluss. Martin Bauerschäfer war es vorbehalten, mit einem Hattrick binnen 16 Minuten das Spiel früh zugunsten des RSV zu entscheiden. Nach dem Rückstand erspielte sich Husum einige gute Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie. Der Gastgeber hatte mehr Ballbesitz, hatte aber kein Glück vor dem Tor. Einen der vielen Rehburger Konter vollendete Jens Brunschön mit einem satten Schuss unter die Latte. Die Gäste verdienten sich den Sieg. Das Ergebnis fiel in der Gesamtheit jedoch zu hoch aus.

  • SV Husum: Lanz – Zimmermann (38. K. Feist), M. Feist, Biler, Pingel, Hoffmann, Vogt, Passiel, Hahn, Wegener (57. Fischer), Borcherding (72. Meinzen).
  • RSV Rehburg: Reimann – J. Brunschön, Buse, Schwarz (87. Gallmeyer), Dökel, Bauerschäfer, Slaby, Stieber, Komarow, Schönberg (82. Wolf), Grote.
  • Torfolge: 0:1, 0:2, 0:3 (7., 20., 23.) Martin Bauerschäfer; 0:4 (88.) Jens Brunschön.

[DATENBANK=2525]SC Haßbergen[/DATENBANK] 2 [DATENBANK=295]TSV Loccum[/DATENBANK] 2

Wenn man sich in der letzten Minute den Ausgleich fängt, ist das nicht so prickelnd, aber in diesem Fall ging das für die Haßberger völlig in Ordnung. Der TSV Loccum hatte sich gestern den Punkt absolut verdient, auch ein Auswärtssieg war im Bereich des Möglichen.

Der SCH ging bereits in der fünften Minute durch einen Freistoßtreffer von Michel Bultmann in Führung. Die Blau-Weißen setzten dann aber nicht konsequent nach, sodass die Loccumer mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie kamen. Die Gäste ließen mehrere gute Einschussmöglichkeiten aus, die beste (27.) vereitelte Keeper Ruben Cordes, als er den Ball vor dem einschussbereiten Marcel Heinze von der Linie kratzte.

In der 30. Minute wurde das Spiel aufgrund einer schweren Knieverletzung von TSV-Schlussmann Julian Wesemann unterbrochen. Der Keeper verletzte sich ohne Fremdeinwirkung und musste per Rettungswagen abtransportiert werden. „Der SC Haßbergen wünscht auf diesem Wege gute Besserung“, erklärt Pressewart Matthias Roth.

In der zweiten Hälfte glich TSV-Goalgetter Oskar Oschek zum 1:1 (71.) aus, wodurch sich die Hausherren nur mäßig beeindruckt zeigten und ihrerseits durch Jamil Bchaar erneut in Führung (77.) gingen. Den vierten Heimsieg für den SCH in Folge vereitelte dann Sebastian Lükens durch seinen Last-Minute-Treffer zum 2:2-Endstand. Oschek hatte in der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer auf dem Kopf, traf aber nur den Pfosten.

  • SC Haßbergen: R. Cordes – B. Cordes, Lemke, Schwab, Klages - Ali (31. Bergmann), M. Bultmann, Bruchmann (42. Kastrubin), Mann, Beermann – J. Bchaar.
  • TSV Loccum: J. Wesemann (31. Häusler) – Kliver, T. Heinze, Droste, Merkert, D. Wesemann, Nürge, Oschek, Lükens, M. Heinze, Kuhlmann.
  • Torfolge: 1:0 (5.) Michel Bultmann; 1:1 (71.) Oskar Oschek; 2:1 (77.) Jamil Bchaar; 2:2 (90.) Sebastian Lükens.

[DATENBANK=296]TuS Leese[/DATENBANK] 4 [DATENBANK=53]SV Sebbenhausen/Balge[/DATENBANK] 3

Im letzten Spiel des Jahres konnte der TuS wieder einen Dreier bejubeln. Die Zuschauer, die sich bei ungemütlichem Herbstwetter aus dem Haus trauten, bekamen eine unterhaltsame Partie geboten, in der die Platzherren recht glücklich die Oberhand behielten. Drei Treffer schon in der Anfangsphase machten Appetit auf eine torreiche Partie. Doch nachdem der TuS nach dem Ausgleich der Gäste erneut in Führung gegangen war, hatten beide Mannschaften in einem ausgeglichenen Spiel bereits ihr Pulver verschossen.

Nach dem Pausentee besaßen die Gäste durch José-Alberto Berg die erste große Chance, doch sein Distanzschuss wurde von Leeses Keeper Marco Nortmeier glänzend pariert. Praktisch im Gegenzug konnte der TuS seine Führung durch Jorin Rathmann ausbauen. Chancen zur Entscheidung blieben ungenutzt und ein Handelfmeter brachte die Gäste zurück ins Spiel. Sie übernahmen jetzt die Initiative und so war der Ausgleichstreffer die Konsequenz.

Beide Teams hatten nun gute Möglichkeiten zum Siegtreffer. Der gelang dem TuS kurz vor Schluss, als die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekamen und Dustin Meinking traf. Nach Meinkings Platzverweis musste der TuS nochmal zittern.

  • TuS Leese: Nortmeier – Jüres, H. Hockemeyer, T. Hockemeyer, Stahlhut, Harmening, Wagner, Harmsen, Rathmann (77. Stelling), Meinking, Majewski (87. Nürge).
  • SV Sebbenhausen/Balge: Meyer – Grundmann, Eschenhorst, Geppert (54. Jäschke), C. Struß, Möhlenbrok, T. Struß, Peimann, C.-A. Berg, Kemnitzer, J.-A. Berg.
  • Torfolge: 1:0 (13., Handelfmeter) Michael Harmening; 1:1 (19.) Carlos-Alberto Berg: 2:1 (23.) Dustin Meinking; 3:1 (49.) Jorin Rathmann; 3:2, 3:3 (62., Handelfmeter, 68.) Carlos-Alberto Berg; 4:3 (85.) Meinking.
  • Rot: Leeses Dustin Meinking (90., Nachtreten).

RW Estorf-Leeseringen 2 [DATENBANK=1120]SV Aue Liebenau[/DATENBANK] 0

Im letzten Spiel wollten die Rot-Weißen vor heimischem Publikum die Punkte 33 bis 35 sammeln. RWE-Spielertrainer Lukas Swiatkowski änderte seine Aufstellung auf eine Dreierkette im Abwehrbereich und wollte von Beginn an Pressing ausüben. Dieses Vorhaben gelang, denn es dauerte nur zwei Minuten, bis Kapitän Jonas Rinne eine präzise Ecke von Florian Schüttpelz per Kopf ins Liebenauer Tor wuchtete. Der frühe Treffer gab auf dem aufgeweichten Boden Sicherheit. Estorf erspielte sich weiter gute Chancen, war aber zu unkonzentriert und nervös im Abschluss.

Die größte Möglichkeit vergab Schüttpelz im direkten Duell gegen Aue-Keeper Niklas Lübkemann. Die Liebenauer fanden in der Folge immer besser in die Partie und kontrollierten fortan das Mittelfeld mit ordentlicher Windunterstützung. Viele kleine individuelle Fehler im RWE-Spielaufbau nutzte Aue, um zu kontern und zeigte sich vor allem bei Standards brandgefährlich. In der zweiten Halbzeit schaffte es Estorf, den Ball wieder flüssiger durch die eigenen Reihen laufen zu lassen und drängte auf das 2:0. In der 60. Minute erlöste Florian Schüttpelz die Heimelf.

  • RW Estorf-Leeseringen: Jamieson – Y. Houran (80. Peter), Nußbaum, Pielhop – Klann (80. Swiatkowski), Büge, Garbers, Koch, Rinne – Schüttpelz, Heidel.
  • SV Aue Liebenau: Lübkemann – Schulz (13. Kunz), Wehrenberg, Buchholz, Karsch (47. Engelke), Meyer, Blome, Schröder, Matthey, Otto, Bleeke.
  • Torfolge: 1:0 (2.) Jonas Rinne; 2:0 (60.) Florian Schüttpelz.

[DATENBANK=542]JG Oyle[/DATENBANK] 2 [DATENBANK=543]SV Duddenhausen[/DATENBANK] 1

Im letzten Punktspiel vor der Winterpause standen die Oyler mit dem Rücken an der Wand. Ein Sieg gegen den Tabellennachbarn musste her, um nicht den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren. Dementsprechend motiviert gingen die Platzherren zu Werke. Ein Doppelschlag von Steffen Masbruch und Dennis Strecker brachte das nötige Selbstbewusstsein. In der ersten Halbzeit war die JG das bessere Team und führte verdient mit 2:0.

Im zweiten Abschnitt stellten die Gäste sich offensiver auf. Die Nordkreisler erspielten mehr Ballbesitz, aber gefährliche Torchancen blieben Mangelware. Die Hausherren verwalteten die Führung und setzten mit Konterangriffen immer wieder Nadelstiche. Dennis Strecker scheiterte insgesamt dreimal am Aluminium.

In der Schlussphase drückten die Gäste auf den Anschlusstreffer. Der gelang Dirk Burdorf in der 86. Minute mit seinem sehenswerten Schuss vom linken Strafraumeck in den rechten Winkel. Zum Ausgleich reichte es nicht mehr, aufgrund der starken ersten Halbzeit ging das Team von Trainer Jörg Golembiewski mit einem verdienten Sieg in die Winterpause.

  • JG Oyle: Lübbering – J. Ballmann, J. Boswyk, M. Ballmann, Papenhausen – Golembiewski (72. Popow), A. Boswyk, Strecker, Gottselig (85. Scholz), Piontek – Masbruch.
  • SV Duddenhausen: Schlegel – N. Friebe, Brünjes, C. Schlemermeyer (46. O. Schlemermeyer), S. Friebe – Burdorf, Schalitz (Spohr), Meyer, Martens – Kroschinski, Kutter (67. Müller).
  • Torfolge: 1:0 (13.) Steffen Masbruch; 2:0 (14.) Dennis Strecker 2:1 (86.) Dirk Burdorf.

SVD-Trainer Dominik Krams wurde von Schiri Jörn Willer sogar von der Bank subtrahiert (kleines Bild). Schwiersch

SVD-Trainer Dominik Krams wurde von Schiri Jörn Willer sogar von der Bank subtrahiert (kleines Bild). Schwiersch

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Erstellt:
20. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 5min 33sec

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