Arne Hildebrandt DH

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Guten Tag 28.02.2019 Von Arne Hildebrandt

Baulandpreise steigen weiter

In Lemke, Marklohe, Drakenburg und Husum boomt es. Dort sind Bauplätze besonders begehrt. Entsprechend schießen die Baulandpreise in die Höhe. Den größten Sprung machte Marklohe, wo die Preise von 53 auf 71 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind. „In der Stadt Nienburg gibt es zu wenig Bauland. Nur im ehemaligen Zickzackhausen vermarktet ein Bauträger noch Bauplätze“, nennt Gerd Ruzyzka-Schwob den Grund. Er ist Vorsitzender des Gutachterausschusses. Dienstag stellte er, wie berichtet, den neuen Grundstücksmarktbericht für den Landkreis Nienburg vor.

Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Da die Nachfrage hoch ist, steigen die Grundstückspreise. In Nienburg seien zwar ein paar Lücken verkauft worden, aber das war es auch schon. Gespannt ist Ruzyzka-Schwob auf die Preise im künftigen Baugebiet Segelwiesen in Nienburg. Zwei, drei Jahre werde es wohl noch dauern, bis dort gebaut werden kann, schätzt er. Die Planungen und Diskussionen über dieses Baugebiet in exklusiver Lage begleiten ihn beruflich schon seit Anfang der 80er Jahre.

Auch im zweiten Neubaugebiet in Linsburg seien die Grundstücke deutlich teurer geworden. In Linsburg trage der neue Dorfladen zur Attraktivität des Dorfes bei, so Ruzyzka-Schwob. (77161). In Uchte, Stolzenau, Rehburg-Loccum und Steyerberg seien Grundstücke dagegen noch günstig. Seit 2010 sind die Baulandpreise allgemein um 36 Prozent gestiegen. Hinzu kommen die gestiegenen Baupreise. Für ein Einfamilienhaus müsse man heute schon 500.000 bis 600.000 Euro ausgeben, rechnete Ruzyzka-Schwob vor. „Ein großes Wagnis trotz der niedrigen Zinsen.“ Und dennoch ist es im Kreis Nienburg erschwinglicher als im Umkreis von Hannover oder Bremen.

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Erstellt:
28. Februar 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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