Beim Fällen des massiven Stamms kam schweres Gerät zum Einsatz. Foto: Habermann

Beim Fällen des massiven Stamms kam schweres Gerät zum Einsatz. Foto: Habermann

Schessinghausen 11.02.2020 Von Jan Habermann

Baum drohte, Telefonleitung zu kappen

Feuerwehr Schessinghausen ist besonders gefordert

Am späten Montagnachmittag bemerkte ein aufmerksamer Autofahrer, dass sich ein Baum im Leeseringer Weg in Schessinghausen bedrohlich in Richtung Straße neigte und auf eine Telefonleitung zu stürzen drohte.

Durch die starken Regenfälle in Verbindung mit Sturmtief „Sabine“ hatte sich der Wurzelteller des Baumes gelockert. Um einen Schaden an der Telefonleitung zu verhindern, entschied Einsatzleiter Ralf Trümmelmeyer, eine Drehleiter der Feuerwehr Nienburg nachzufordern, die den Baum von oben sicher abtragen sollte. Dies wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes durch die Besatzung der Drehleiter durchgeführt.

Der massive Stamm des Baums wurde anschließend durch die Schessinghäuser Einsatzkräfte mit Hilfe eines großen Schleppers sowie einer Motorkettensäge von der Leitung weg in das angrenzende Waldstück gedrückt. Der Einsatz endete nach etwas über einer Stunde.

Das Hauptsturmfeld von „Sabine“ hatte die Einsatzkräfte der Samtgemeinde Mittelweser am Sonntag weitestgehend verschont. Lediglich in Frestorf und Leeseringen stürzten kleinere Bäume auf die Straße, welche aber jeweils durch wenig Aufwand beseitigt werden konnten, teilt Jan Habermann, Feuerwehr-Pressesprecher der Samtgemeinde Mittelweser, mit.

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Erstellt:
11. Februar 2020, 11:37 Uhr
Lesedauer:
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