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Im Baugebiet Am Meerbach wird viel gebaut. Foto: Hildebrandt

Im Baugebiet Am Meerbach wird viel gebaut. Foto: Hildebrandt

Landkreis 15.01.2020 Von Arne Hildebrandt

Bauplätze immer teurer

Bauen wird immer teurer. Das wurde gestern wieder deutlich, als der Gutachterausschuss für Grundstückswerte die neusten Baulandpreise bekannt gab. In der Stadt Nienburg sind die Preise für Bauplätze im Vergleich zum Vorjahr um satte 15 Prozent gestiegen. In den letzten zehn Jahren wurden die Baulandpreise in der Stadt Nienburg und den Umlandgemeinden wie Marklohe und Drakenburg sogar um 70 Prozent teurer (Bericht Seite 19). Eine Trendwende ist nicht zu erkennen, die Nachfrage an Bauland ist unverändert hoch.

Dass Bauplätze so teuer geworden sind, hat mehrerer Gründe. Wie der Vorsitzende des Gutachterausschusses Gerd Ruzyzka-Schwob gestern sagte, seien auch die Tiefbaupreise stark gestiegen. Da nun einmal in jeder Straße Leitungen verlegt werden müssen, wirkt sich das entsprechend auf den Preis aus. Auch seien Ausgleichsflächen für die Versiegelung von Flächen vorzuweisen, was ebenfalls Geld kostet. Und, was auch eine Rolle spielt: „Investoren, die Bauland schaffen, wollen auch Gewinn machen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Preise weniger steigen. Der Markt ist aber, wie er ist“, fügte Ruzyzka-Schwob hinzu.

Auch wenn die Bauplatzpreise in Nienburg nach oben schießen, ist das Bauen in der Kreisstadt erheblich günstiger als in Hannover, wo 700 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden müssen. In Nienburg liegen sie bei 155 Euro. Schon in Neustadt sind die Baulandpreise doppelt so teuer. Wer es günstig haben will, muss im Südkreis bauen.

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Erstellt:
15. Januar 2020, 10:08 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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