Wiktoria Sölter, Till Scheibner und Michael Hadasch verstärken künftig das Ausbilderteam. Fotomontage: ASB

Wiktoria Sölter, Till Scheibner und Michael Hadasch verstärken künftig das Ausbilderteam. Fotomontage: ASB

Rehburg 16.06.2021 Von Die Harke

Bedarf so hoch wie nie: Drei auf einen Streich

Erste-Hilfe-Ausbilderteam des ASB-Kreisverbandes Nienburg bekommt Verstärkung

Der Bedarf an Erste-Hilfe-Kräften ist so hoch wie noch nie: Das Erste-Hilfe-Ausbilderteam des ASB-Kreisverbandes Nienburg freut sich über personelle Verstärkung. Es sind gleich drei auf einen Streich.

Über die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen zum Ausbilder für Erste Hilfe freuen sich nicht nur die drei Prüflinge selbst. Auch vom gesamten Ausbilderteam hagelte es Glückwünsche. Denn die künftige Unterstützung von Wiktoria Sölter, Till Scheibner und Michael Hadasch ist eine enorme Entlastung für das Erste-Hilfe-Ausbilderteam des ASB.

Es ist schön zu sehen, wenn die Teilnehmer mit einem guten und sichereren Gefühl nach Hause gehen.

Till Scheiber

Ausbildungsleiter Patrick Frauenreuther, der sich seit Jahren in diesem Bereich einsetzt, weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Trotzdem schaffe er es immer wieder, Menschen für diese Aufgabe zu begeistern. „Es ist schön zu sehen, wenn die Teilnehmer mit einem guten und sichereren Gefühl nach Hause gehen“, beschreibt Till Scheiber seine Motivation für die Erste-Hilfe-Ausbildung. Für Michael Hadasch ist die Antwort auf die Frage, warum man in der Freizeit so etwas macht, einfach.

Ich kann allen, die überlegen, Ausbilder zu werden, nur empfehlen: Macht es.

Wiktoria Sölter

„Anderen mit Spaß etwas beizubringen ist eine Leidenschaft von mir“, erzählt er. Wiktoria Sölter ergänzt: „Ich kann allen, die überlegen, Ausbilder zu werden, nur empfehlen: Macht es. Man lernt neue und tolle Leute kennen und man lernt ganz viel für und über sich selbst.“

Der Bedarf an Erste-Hilfe-Ausbildungen sei derzeit höher denn je, teilt der ASB in seiner Pressemitteilung weiter mit. Vor allem Führerscheinanwärter, die die Schulung brauchen, warteten coronabedingt inzwischen teilweise seit Wochen auf einen Kursplatz. Aber auch in anderen Bereichen, wie der Fortbildung betrieblicher Ersthelfer, bestehe eine hohe Nachfrage.

Im vergangenen Pandemie-Jahr mussten wir die Aus- und Fortbildung zeitweise ganz einstellen.

Patrick Frauenreuther

„Im vergangenen Pandemie-Jahr mussten wir die Aus- und Fortbildung zeitweise ganz einstellen“, blickt Patrick Frauenreuther zurück. Seit der Wiederaufnahme der Schulungen gebe es bis heute Einschränkungen bis hin zu einer maximalen Teilnehmerzahl von nur zehn Schülern pro Kurs.

Diese Vorgaben seien gut und richtig, meint er. Sie führten aber auch dazu, dass doppelt so viele Kurse angeboten werden müssten, um die gleiche Anzahl Teilnehmer wie vor der Pandemie auszubilden. Schon vor Corona seien die Kurse beim ASB weitestgehend ausgebucht gewesen. Dazu kämen alle Interessenten, die während der Lockdowns nicht ausgebildet werden konnten.

Ausbild findet auch über so genannte Moonlight-Angebote statt

„Um der Nachfrage etwas gerechter zu werden, haben wir bereits im April, als wir wieder ausbilden durften, zusätzliche Termine ins Programm genommen“, erzählt Frauenreuther. So gebe es zum Beispiel die neuen Moonlight-Angebote, die an zwei aufeinanderfolgenden Abenden in der Woche stattfinden. Aber auch bei den Samaritern, die neben dem normalen Tagesgeschäft derzeit zusätzlich im Impfzentrum des Landkreises eingebunden und drei Testzentren betreiben, seien die Personalkapazitäten irgendwann erschöpft.

„Um so glücklicher sind wir über jeden Einzelnen, der bereit ist, sich nebenberuflich bei uns zu engagieren, um Aufgaben zu übernehmen, die einfach gebraucht werden“, so Frauenreuther.

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Erstellt:
16. Juni 2021, 18:30 Uhr
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