Schießbahnwärter Jürgen Rogge (links) erklärt Generalleutnant Martin Schelleis die Technik der Klappziele auf der Standortschießanlage Langendamm. Foto: Baade / MN CIMIC Cmd

Schießbahnwärter Jürgen Rogge (links) erklärt Generalleutnant Martin Schelleis die Technik der Klappziele auf der Standortschießanlage Langendamm. Foto: Baade / MN CIMIC Cmd

Nienburg 28.07.2020 Von Die Harke

Beeindruckt von Modernisierungen

Inspekteur der Streitkräftebasis besucht die Langendammer Clausewitz-Kaserne

Der Bundeswehrstandort Nienburg erhält weitere zukunftsorientierte Modernisierungen. Davon konnte sich Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis und Nationaler Territorialer Befehlshaber, kürzlich in der Clausewitz-Kaserne überzeugen.

Als Drei-Sterne-General ist Schelleis nach Mitteilung der Bundeswehr einer der höchsten militärischen Vorgesetzten für die Soldatinnen und Soldaten des Multinational CIMIC Command. Entsprechende Bedeutung habe sein Besuch.

Nach einem Gespräch mit dem Nienburger Kommandeur, Oberst Andreas Timm, ließ er sich den Übungsbetrieb auf dem Standortübungsplatz und der Standortschießanlage zeigen. Dabei hatten die Soldatinnen und Soldaten Gelegenheit, ihren Ausbildungsstand zu präsentieren.

Der Inspekteur sei beeindruckt von den umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen gewesen, die seit einigen Jahren in der Clausewitz-Kaserne durchgeführt werden. Nachdem die Gebäude und Unterrichtsräume auf den neuesten technischen Stand gebracht wurden, solle jetzt auch die Standortschießanlage ein Update erfahren.

Neben den Hauptthemen des Besuches ist dies natürlich auch eine Wertschätzung der Arbeit aller Soldaten und Zivilbeschäftigten des kleinsten Fähigkeitskommandos der Bundeswehr.

Oberst Andreas Timm, Kommandeur Multinational CIMIC Command

Elektronische Zielanlagen werden eingebaut, und mit dem so genannten C-Stand werde einer der wenigen militärischen Schießstände in Norddeutschland erhalten, auf denen mit Maschinengewehr und Panzerfaust auf Entfernungen bis 300 Meter geübt werden kann. „Das ist ein großes Plus für die Ausbildungsbedingungen in Nienburg und unterstreicht die Zukunftsfähigkeit dieses Bundeswehrstandorts“, lobte General Schelleis. Zufrieden habe er zur Kenntnis genommen, dass durch die laufenden Sanierungen und Optimierungen stets die hohen Umweltauflagen eingehalten würden, denen auch militärische Schießstätten unterliegen.

„Neben den Hauptthemen des Besuches ist dies natürlich auch eine Wertschätzung der Arbeit aller Soldaten und Zivilbeschäftigten des kleinsten Fähigkeitskommandos der Bundeswehr“, so das Fazit von Oberst Timm.

Das Multinational CIMIC Command ist nach Bundeswehrangaben mit Vertretern in nahezu allen Auslandseinsätzen der Bundeswehr präsent. Sie informieren, beraten und unterstützen zivile Stellen und Akteure, entwickeln und unterhalten Verbindungsnetzwerke und sollen damit einen Beitrag zur militärischen Operationsführung leisten.

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Erstellt:
28. Juli 2020, 17:15 Uhr
Lesedauer:
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