Maik Beermann (links) begrüßt den Rücktritt Annegret Kramp-Karrenbauers. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hatte Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer noch am Montagmorgen in der Thüringer Regierungskrise gegen den Vorwurf mangelnden Durchsetzungsvermögens verteidigt. Foto: Büro Schmädeke

Maik Beermann (links) begrüßt den Rücktritt Annegret Kramp-Karrenbauers. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hatte Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer noch am Montagmorgen in der Thüringer Regierungskrise gegen den Vorwurf mangelnden Durchsetzungsvermögens verteidigt. Foto: Büro Schmädeke

Landkreis 10.02.2020 Von Die Harke

Beermann begrüßt AKK-Rücktritt

Bundestagsabgeordneter: „Es gelang ihr nicht, die CDU zu einen“

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann hat sich zur Erklärung von Annegret Kramp-Karrenbauer, nicht fürs Kanzleramt zu kandidieren, geäußert.

Zur Erklärung von der CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer nicht fürs Kanzleramt kandidieren zu wollen und den Parteivorsitz abzugeben, erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU): „Die Entscheidung von Annegret Kramp-Karrenbauer, den Parteivorsitz abzugeben und die Kanzlerkandidatur nicht weiter verfolgen zu wollen, zeigt, dass sie damit zum Wohle unserer Partei handelt, und verdient daher meinen Respekt.“

„Es gelang ihr am Ende nicht, die Partei, wie sie es sich gewünscht hat, nach vorne zu bringen und zu einen, es war aber menschliche Stärke einzusehen, dass das auch in Zukunft nicht gelingen wird und deshalb diesen Schritt zu gehen, statt am Stuhl festzuhalten. Dass sie diesen Schritt jetzt gegangen ist und nicht länger gewartet hat, um der Partei vor der nächsten Bundestagswahl die notwendige Vorbereitungszeit zu ermöglichen, dafür bin ich ihr auch dankbar.“

Die Entscheidung von Annegret Kramp-Karrenbauer, den Parteivorsitz abzugeben und die Kanzlerkandidatur nicht weiter verfolgen zu wollen, zeigt, dass sie damit zum Wohle unserer Partei handelt, und verdient daher meinen Respekt.

Maik Beermann, CDU-Bundestagsabgeordneter

Ob hierdurch die anhaltenden Führungsprobleme der CDU gelöst werden, wird sich laut Beermann erst beweisen müssen: „Das kommt am Ende auf die Nachfolge an. Diese muss die Eigenschaft mit sich bringen, die Partei mit sich, aber auch vor allem mit ihren enttäuschten Wählerinnen und Wählern zu versöhnen. Die Kritik an Kramp-Karrenbauer wird natürlich nun verstummen, was vielleicht auch ihre Arbeit als Ministerin beflügeln wird.“

Einen Favoriten für das Amt zu benennen, behält sich Beermann jedoch vor: „Mein Favorit aus der letzten Vorsitzenden-Wahl und dem davor stattgefundenen „Vorwahlkampf“ war, denke ich, klar. Doch ich würde mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht festlegen wollen, denn wir haben als CDU eine breite Auswahl möglicher Kandidatinnen und Kandidaten und alle sollen die Chance bekommen, sich vorstellig zu machen.“

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Erstellt:
10. Februar 2020, 17:40 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 59sec

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