Maik Beerman zeigte sich aufgeschlossen, möchte aber eine andere Förderung. CDU

Maik Beerman zeigte sich aufgeschlossen, möchte aber eine andere Förderung. CDU

Nienburg 16.09.2017 Von Die Harke

Beermann zeigte sich aufgeschlossen

Stellungnahme zum Thema Kindergrundsicherung am Wahlstand in der Innenstadt eingeholt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete [DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK] zeigte sich aufgeschlossen für die Anfrage von [DATENBANK=4585]Gudrun Selent-Pohl[/DATENBANK] und [DATENBANK=3069]Wolfgang Kopf[/DATENBANK] von der BI Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), ihm das alternative Konzept der Kindergrundsicherung am CDU-Stand des Nienburger Wochenmarktes persönlich zu erläutern. In seiner Entgegnung versicherte Beermann, auch die CDU sei für den Ausbau der Kinderförderung, allerdings auf der Grundlage des bewährten bisherigen Konzepts. Er plädierte für die Erhöhung des Kindergeldes um 25 Euro im Monat, die unbürokratischere Freigabe des Kinderzuschlags für Familien mit niedrigen Einkommen und die Erhöhung der steuerlich absetzbaren Kinderfreibeträge.

Insgesamt sollen Familien durch ein Bündel von Maßnahmen gefördert werden, besonders durch eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wobei es – da waren sich Gudrun Selent-Pohl als Großmutter und Maik Beermann als Vater einig – nicht gut für Kleinstkinder sei, zu früh aus der Familie in Kinderhorte gegeben zu werden. Allerdings bedürfe es für die bessere Vereinbarkeit einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an den Grundschulen, weil es hier zwischen der Betreuung in Krippe und Kita den Lückenschluss in den Grundschulen oftmals nicht gebe.

Offen zeigte sich der CDU-Politiker auch für eine Änderung der von BGE-Seite als „sozialen Skandal“ bezeichnete Praxis, dass für Hartz-IV-Familien das Kindergeld von dem Kinder-Regelsatz (Sozialgeld) abgezogen und auch der Kinderzuschlag nicht gewährt wird.

Beermann befürwortete weitere Bildungs- und Teilhabepakete als Gutscheine an arme und armutsgefährdete Familien. „Es soll gewährleistet werden, dass diese Leistungen auch wirklich den Kindern zugute kommen“, so Beermann.

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Erstellt:
16. September 2017, 21:00 Uhr
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