Das Marionettentheater „Bille“ war zu Gast bei den Fünftklässlern der ASS. ASS

Das Marionettentheater „Bille“ war zu Gast bei den Fünftklässlern der ASS. ASS

Nienburg 28.10.2018 Von Die Harke

Begeisterte Fünftklässler

Marionetten bringen Gruselspaß an die Albert-Schweitzer-Schule

Das Marionettentheater „Bille“ begeisterte jetzt Fünftklässler der Nienburger ASS mit dem Stück „Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen“. Andreas Bille, der als Tourmanager, Theaterdirektor, Regisseur, Bühnenarbeiter, Beleuchter und Puppenspieler in Personalunion agiert, schaffte es spielerisch, die Illusion eines großen, lebendigen Marionettenensembles auf die eigens errichteten Bühne im Giebelsaal der ASS zu zaubern, teilt das Gymnasium mit.

Vor den Augen der Kinder machte der Vorhang den Blick frei auf liebevoll gestaltete Bühnenbilder, die die Zuschauer mitnahmen von der ländlich-idyllischen Mühle im Wald bis zur eigentümlichen Kirchturmstube.

Der furchtlose und lässige Peter gewann die Fünftklässler spielend für sich, und genau wie er fanden zahlreiche ebenso furchtlose Fünftklässler die Spukgestalten eher höchst amüsant als angsteinflößend. So war im sehr aufmerksamen Publikum nur selten ein Schreckensschrei zu hören, dafür umso häufiger lautes Lachen. Denn Peter trieb nicht nur seinen Spaß mit den Gespenstern und verwunschenen Seelen, er beförderte auch eine Bettlakengespenst per Tritt ins Gesäß die Treppe herunter, während er selbst auf einem verzauberten Bett unfreiwillig und dabei aber betont gelassen bleibend umherflog.

Klar, dass während kleiner Pausen zwischen den Bühnenbildwechseln viele Zuschauer über den seinen schmerzenden ‚Popo‘ beklagenden Geist witzelten oder die mit Aufwand gestaltete Bühne näher in Augenschein zu nehmen versuchten. Sobald die Glocke zur nächsten Szene ertönte, richteten sich die 150 Augenpaare jedoch schnell wieder auf den sich öffnenden Vorhang. Würde Peter doch noch das Gruseln lernen?

Im Anschluss an die Vorstellung lernten die Zuschauer Andreas Bille und dessen Marionetten Auge in Auge kennen. Sie hatten die Gelegenheit, dem Mann, der hinter dem Vorhang die Fäden zieht, Fragen zu stellen. Die Begeisterung, „hinter die Kulissen“ blicken zu dürfen, war ebenso groß wie der Wissensdurst der Kinder.

Aber auch Andreas Bille freute sich sichtlich über so viel Interesse und Begeisterung der jungen Gymnasiasten, und soviel steht fest: Auch im nächsten Jahr heißt es für die neuen fünften Klassen an der ASS wieder „Bühne frei für Bille“, dem „Strippenzieher“ vieler köstlicher Bühnenereignisse, heißt es von der ASS.

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Erstellt:
28. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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