Die Weihnachtsgottesdienste unterliegen diesem Jahr besonderen Beschränkungen. Foto: Brian Jackson - stock.adobe.com

Die Weihnachtsgottesdienste unterliegen diesem Jahr besonderen Beschränkungen. Foto: Brian Jackson - stock.adobe.com

Nienburg 18.12.2020 Von Die Harke

Begrenzte Plätze bei Weihnachsgottesdiensten

Teilnahme nur mit Anmeldung möglich / Viele Online-Angebote als Ersatz / Für „Brot für die Welt“ spenden

„Die Kirchengemeinden des evangelischen Kirchenkreises Nienburg bereiten sich mit viel Kreativität und Engagement auf die Gottesdienste zum Weihnachtsfest vor. Jedoch legt die Corona-Krise den Veranstaltern etliche Beschränkungen auf“, heißt es in einer Mitteilung des Kirchenkreises Nienburg.

Zwar lasse die neue niedersächsische Corona-Verordnung einen Spielraum zum Halten von Gottesdiensten, jedoch würden sowohl die Landeskirche als auch die Verantwortlichen im Kirchenkreis empfehlen, den Rahmen nicht im vollen Umfang auszuschöpfen: In Respekt vor den weiterhin zahlreichen Corona-Infizierten und -Sterbenden, in Verantwortung gegenüber der Gesunderhaltung der Bevölkerung und nicht zuletzt auch in Solidarität mit all‘ denen, die physisch, psychisch und wirtschaftlich unter der Krise zu leiden hätten.

Andererseits sollten neben den vielen digitalen Angeboten auch Gottesdienste vor Ort den Menschen zur Verfügung stehen, die nicht so gut mit der digitalen Welt zurechtkommen oder die wenigstens an einer örtlich und zeitlich begrenzten Stelle gemeinsam mit anderen die Weihnachtsbotschaft hören möchten.

Dazu müsse man sich aber für den Heiligen Abend in den meisten Gemeinden anmelden. Um die Abstände zu wahren, sei die Platzzahl sowohl in den Kirchen und Kapellen als auch im Freien sehr begrenzt. Das gemeinsame Singen sei sowohl im Innern als auch draußen nicht möglich.

Superintendent Martin Lechler erklärt: „Ich freue mich über die Vielfalt an Formen der Weihnachtsverkündigung in den Kirchengemeinden und hoffe, dass viele Menschen diese Formate nutzen, bedauere aber auch sehr die Einschränkungen, die wir in diesem Jahr der Pandemie hinnehmen müssen. Aber es ist ja gerade unser Auftrag als christliche Kirche, von der Zuwendung Gottes, der uns Menschen nicht vergisst, auch nicht in der Krise, zu sprechen, von seiner Menschwerdung und von dem Licht, das gerade in der Dunkelheit leuchtet. Das macht mir Mut und Hoffnung, und so sehe ich dieser Weihnachtszeit doch auch mit Freude entgegen, auch wenn Manches anders ist als gewohnt – in der Hoffnung, dass es im nächsten Jahr dann wieder unbeschränkt und unbeschwert sein kann!“

Am Ausgang aller Gottesdienste werde, wie in jedem Jahr, für die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ gesammelt. Alle, die nicht zu einem Gottesdienst kommen, aber dennoch mithelfen möchten, könnten jederzeit über ihre Kirchengemeinde, über das Onlineportal der Organisation oder auch direkt per Überweisung spenden, heißt es abschließend vom Kirchenkreis Nienburg.

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Erstellt:
18. Dezember 2020, 09:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 11sec

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