04.08.2013

„Bemühungen sind im Sande verlaufen“

ADFC Nienburg: Abstellanlagen für Fahrräder am Bahnhof nach wie vor unzureichend

Nienburg. Weiter unbefriedigend ist die Situation für Radfahrer, die ihr Fahrrad am Bahnhof in Nienburg abstellen wollen, um mit der Bahn weiterzureisen. Darauf weist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) erneut hin. Bei den Stellplätzen in den verschließbaren Bereichen zeichne sich eine Entspannung ab. Bei den öffentlichen Abstellanlagen gebe es jedoch erhebliche Platzprobleme. „Wer nur ab und zu mit der Bahn fahren möchte, findet kaum einen Abstellplatz, an dem man sein Fahrrad anschließen kann“, stellt Berthold Vahlsing vom ADFC fest. Unbestritten sind die Vorzüge der Kombination Fahrrad und Bahn, schreibt der Verein. Fehlende Abstellanlagen wirken dem jedoch entgegen. „Dann fahre ich lieber mit dem Auto zum Bahnhof, bevor man mir das Fahrrad klaut“, hat der Vereinssprecher von Bahnnutzern bereits mitgeteilt bekommen.

„Häufig haben wir inzwischen Fahrräder gesehen, die an den vorhandenen Bänken oder an den Hinweistafeln der Bushaltestellen angeschlossen werden“, führt Vahlsing weiter aus. „Sein Fahrrad will man abends natürlich auch wieder vorfinden.“ Der Verband ist mit diesem Sachverhalt mehrfach bei der Stadt vorstellig geworden, allerdings nur mit begrenztem Erfolg. Bei den verschließbaren Anlagen hat es Maßnahmen gegeben, bei den normal zugänglichen Abstellplätzen sind jedoch die Bemühungen immer wieder im Sande verlaufen, so Vahlsing.

Es gibt verschiedene kostengünstige Möglichkeiten, weitere Abstellflächen und Abstellanlagen einzurichten, die der Stadt vorgeschlagen worden sind. Mithilfe der Politik will sich der Verein jetzt für eine zügige Abhilfe einsetzen. Mehr zum Thema unter www.adfc-nienburg.de .

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Erstellt:
4. August 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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