Ben Schneider ganz groß

Ben Schneider ganz groß

Erfolgreich in Arnum: Nicole Klingmann, Sophie Stealey, Ben Schneider, Deymien Özdemir, Fiete Fedler, Lias Schüler, Jonte Sakowski, Maksim Wizke und Florian Jentsch (von links). Reichstein

Arnum. Parallel zum überregionalen Turnier in Liebenau wurde in Arnum eine Badminton-Bezirksrangliste für Schüler und Jugendliche ausgetragen. Der MTV Nienburg war dort mit 15 Nachwuchstalenten am Start und konnte zwei Turniersiege sowie vier Medaillenränge für sich verbuchen. Ben Schneider holte bei den Jüngsten (U9) nicht ganz unerwartet den ersten Platz. Ben hatte im vergangenen Jahr bereits an einigen Turnieren teilgenommen und damit etwas mehr Erfahrung als die beiden anderen MTVer in dieser Altersklasse. Deymien Özdemir beendete die Rangliste auf Rang vier, Lias Schüler wurde bei seiner Turnierpremiere Fünfter. Bei den Mädchen landete Sophie Stealey auf Platz drei.

In der Altersklasse U11 schaffte es Florian Jentsch bis ins Endspiel, wo er sich dann trotz großem Kampfgeist dem Überraschungssieger Constantin Krull (Brietlingen) geschlagen geben musste. Jonta Sakowski (4.), Fiete Fedler (6.) und Maksim Wizke (9.) zeigten ebenfalls gute Leistungen. Nicole Klingmann komplettierte mit Rang drei im Mädcheneinzel das gute Abschneiden in dieser Altersklasse.

Kjell Ballweg (U13) musste sich im Halbfinale dem späteren Turniersieger knapp in drei Sätzen geschlagen geben, entschied dann aber das Spiel um Platz drei klar für sich. Faris Huric belegte einen guten fünften Platz, Fritz Fedler wurde Zwölfter. Bei den Mädchen wurde Lara Sargsyan gute Vierte und verpasste mit 17:21 und 18:21 nur knapp den Bronzerang.

In der Altersklasse U15 erwischte Lejla Huric einen perfekten Tag. Von Setzplatz sechs aus spielte sie sich souverän bis ins Finale vor. Dort traf sie auf die favorisierte Meike Kruse, gegen die sie zuletzt immer knapp verloren hatte. Diesmal schien es ähnlich zu laufen, denn Kruse gewann Satz eins mit 21:19. Lejla konterte aber und holte sich den zweiten Durchgang mit 21:14. Trotz nachlassender Kräfte verteidigte sie im dritten Durchgang ihre Führung und holte sich, lautstark angefeuert von ihren Vereinskameraden, mit 21:16 den ebenso überraschenden wie verdienten Turniersieg.