Das „Duo Adafina“ ist am 23. August in Steyerberg. Adafina

Das „Duo Adafina“ ist am 23. August in Steyerberg. Adafina

Steyerberg 31.07.2019 Von Die Harke

Benannt nach einem Eintopf

„Duo Adafina“ führt die Reihe „Musik im Alten Pfarrhaus“ weiter

Die Reihe „Musik im Alten Pfarrhaus“ wird am Freitag, 23. August, um 19 Uhr fortgesetzt. Auf Einladung des Steyerberger Vereins „Kultur-Impuls“ wird das „Duo Adafina“ im Gemeindezentrum Rießen ein Konzert geben. „Adafina“ – der Name für den traditionellen Shabbat-Eintopf der spanischsprechenden Juden – ist auch Namensgeber und Inspiration für die beiden Interpreten Almut Schwab und Jan Köhler. So bunt gemischt wie solch ein Eintopf ist nach Angaben der veranstalter die Kombination der Musikstücke. Klezmer-Stücke der osteuropäischen Juden und argentinische Tangos gehören ebenso dazu wie afro-amerikanische Musik und die barocke Klangwelt Johann Sebastian Bachs.

So ungewöhnlich und unkonventionell wie die Musik sei auch die Kombination der Instrumente. Das Zusammenspiel von Akkordeon, Flöte und Hackbrett kombiniert mit Marimbaphon, Vibraphon und Percussion bewirke ein sehr reizvolles, ganz besonderes Klang-Erlebnis.

Das „Duo Adafina“ sind Almut Schwab und Jan Köhler. Schwab ist Dozentin für Querflöte und Akkordeon an der Musikhochschule Mainz und Mitglied im Ensemble „Klezmers Techter“, das mit Konzerten regelmäßig in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Dänemark, Israel und Argentinien gastiert, und sie ist Initiatorin der Konzertreihe „Klezmer in Klein Jerusalem am Rhein“.

Köhler, Jahrgang 1994, studierte am Peter Cornelius-Konservatorium in Mainz Percussion und Marimbaphon, ist Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und spielte in verschiedenen Bands unterschiedlichster Musikstile von Klezmer bis Post-Punk, von Jazz bis zu neuer Musik.

Den beiden Interpreten sei es wichtig, den Zuhörern die Aussagekraft der einzelnen Stücke zu vermitteln. Tief-Trauriges stehe neben Fröhlich-Tänzerischem, meisterliche Beherrschung der Instrumente verbinde sich mit Spielfreude und dem Respekt gegenüber den unterschiedlichen Musikkulturen.

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Erstellt:
31. Juli 2019, 13:27 Uhr
Lesedauer:
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