Daniel Schmidt DH

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Nienburg 29.10.2017 Von Daniel Schmidt

Benefizspiel für Tim Rodemeyer

Guten Tag

Vergangene Woche hatte ich mich mit Anja Rodemeyer aus Landesbergen unterhalten. Ihr Sohn Tim hat das sogenannte Asperger-Syndrom, leidet zudem unter Epilepsie. Tim ist 20 Jahre alt und spielte einst in der E-Jugend des [DATENBANK=3580]Landesberger SV Fußball[/DATENBANK]. Diese Zeit liegt mittlerweile gut neun Jahre zurück. Tim hat in der Zwischenzeit seinen Realschulabschluss gemacht, dennoch ist seine Zukunft ungewiss, der Alltag für ihn und seine Familie immer wieder aufs Neue eine große Herausforderung. Ein Assistenzhund soll Tim Rodemeyer in Zukunft dabei helfen, den Alltag besser zu meistern. Auf stolze 25.000 Euro belaufen sich die Kosten für Assistenzhund Lilly, mit dem sich Tim bereits seit April dieses Jahres alle zwei, drei Wochen trifft. Die Labrador-Hündin soll Tim vor allem das Gefühl von Schutz und Sicherheit vermitteln und ihm zudem dabei helfen, soziale Kontakte zu knüpfen.

Um Tim und seine Familie bei der Finanzierung zu helfen, wurde ein Spendenkonto beim gemeinnützigen Verein „Hafensänger & Puffmusiker“ eingerichtet. Unter dem Kennwort „Assistenzhund für Tim Rodemeyer“ (IBAN: DE 34 2566 3584 0825 8252 00) sind Spenden möglich.

Darüber hinaus wird es am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr ein Benefizspiel zugunsten von Tim Rodemeyer geben. Fußball-Bezirksligist RW Estorf-Leeseringen wird dabei auf eine von Christopher Walton betreute Kreisauswahl treffen. Über Henning Seifert, Fußball-Spartenleiter beim Landesberger SV, kam das Match zustande. Seifert: „Wir hoffen, dass möglichst viele Zuschauer am Mittwoch nach Landesbergen kommen und Tim und seine Familie in dieser Angelegenheit unterstützen werden.“ Diesem Wunsch kann man sich nur anschließen!

Tim verfolgt übrigens leidenschaftlich gern Wrestling-Kämpfe. Dass diese in Sachen Unterhaltungswert Boxkämpfen hin und wieder deutlich überlegen sind, dafür dient der Schwergewichtskampf am vergangenen Sonnabend zwischen Weltmeister Anthony Joshua und seinem Herausforderer Carlos Takam als Beispiel.

Nach dem grandiosen Gefecht zwischen Joshua und Wladimir Klitschko sind die Erwartungen an Joshua zugegebenermaßen in kürzester Zeit rasant in die Höhe geschnellt. Der Kampf in Cardiff, den Joshua in Runde zehn für sich entschied, entpuppte sich als wenig spektakulär, hervorzuheben ist wohl in erster Linie die Leistung des Herausforderers aus Kamerun, der erst zwei Wochen vor dem Kampf von seiner Chance erfuhr und für den Verletzten Kubrat Pulev als Herausforderer nachrückte.

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Erstellt:
29. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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