Neben einem Vortrag über den Iran gibt es beim Frauenfrühstück der Liebenauer Kirchengemeinde ein Büfett für die Besucherinnen. Kirchengemeinde

Neben einem Vortrag über den Iran gibt es beim Frauenfrühstück der Liebenauer Kirchengemeinde ein Büfett für die Besucherinnen. Kirchengemeinde

Liebenau 15.11.2017 Von Die Harke

Bericht aus dem Iran im Tschador

Frauenfrühstück der Kirchengemeinde Liebenau

Das 23. Frauenfrühstück der evangelischen [DATENBANK=6607]Kirchengemeinde St. Laurentius[/DATENBANK] in Liebenau war wieder gut besucht. Heike Köster begrüßte die Pastorin [DATENBANK=3394]Almut Birkenstock-Koll[/DATENBANK] als Referentin, Pastor [DATENBANK=1662]Bernd Niss[/DATENBANK] und die Musikgruppe „Unikat“. Niss hielt eine Andacht über Heimat und Leben. Er berichtete von einem iranischen Studienfreund aus dem Studentenwohnheim. Maschid habe oft Gerichte aus seiner Heimat gekocht und seine Mitstudenten eingeladen. Es seien gesellige Stunden gewesen und doch habe er gesagt: „Es schmeckt hier anders als in der Heimat.“

Zur Einstimmung: iranische Datteln.

Nachdem sich die Frauen am Büfett gestärkt hatten, referierte Pastorin Birkenstock-Koll über ihre sieben Jahre im Iran. Zur Einstimmung verteilte sie an die Frauen iranische Datteln.

Birkenstock-Koll zeigte sich in einem Tschador. Das ist ein großes, meist dunkles Tuch in Form eines umsäumten Halbkreises, das vor allem von muslimischen Frauen im Iran als Umhang um Kopf und Körper gewunden werde und lediglich das Gesicht oder Partien des Gesichts freilasse. Es wurde ihr von Männern aus ihrer Kirchengemeinde in Teheran/Gholhak geschenkt.

Als Pastorin der Christuskirche in Teheran im Stadtteil Gholhak hat sie Gottesdienste in deutscher Sprache gehalten. Es fanden Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Bestattungen auf dem protestantischen Friedhof statt. Besondere Veranstaltungen waren die Weihnachtsbasare, die hohe Erlöse zur Finanzierung der Kirchengemeinde und für Bedürftige brachten. Viele eindrucksvolle Bilder wurden von der Referentin zur Untermauerung ihres Vortrages gezeigt. So auch Bilder von Moscheen mit wunderschönen blauen Kacheln, die den Himmel symbolisierten.

Köster dankte der Referentin mit dem „Liebenauer Kirchenkochbuch“ und guten Wünschen für die Zukunft. Mit der Musik der Gruppe „Unikat“, einem Gebet und dem Segen seien die Frauen „gestärkt an Leib und Seele nach Hause“ gegangen, teilen die Veranstalterinnen mit.

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Erstellt:
15. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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