Bernie Sanders sorgte bei der feierlichen Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit seinem Look für viel Aufsehen. Foto: Saul Loeb/Pool AFP/AP/dpa

Bernie Sanders sorgte bei der feierlichen Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit seinem Look für viel Aufsehen. Foto: Saul Loeb/Pool AFP/AP/dpa

Washington 28.01.2021 Von Deutsche Presse-Agentur

Bernie Sanders bringt Geld für guten Zweck ein

US-Senator Bernie Sanders hat mit seinem inzwischen weltberühmten „Grumpy chic“-Look Geld für einen guten Zweck gesammelt.

Sanders' Team teilte mit, Fanartikel mit dem Aufdruck seines Outfits vom Tag der Präsidenten-Vereidigung hätten in den vergangenen fünf Tagen 1,8 Millionen US-Dollar eingebracht. Das Geld gehe an wohltätige Organisationen in Sanders' Heimat-Bundesstaat Vermont.

Auf der Internetseite von Sanders' Kampagne gab es T-Shirts und Pullover mit einem Foto des Looks zu kaufen. Von seinem Team hieß es, das erste Produkt sei am vergangenen Donnerstag in weniger als 30 Minuten ausverkauft gewesen. Über das Wochenende seien weitere Artikel hinzugekommen, die bis Montagmorgen ebenfalls vergriffen gewesen seien.

Sanders hatte bei der feierlichen Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden am Mittwoch vergangener Woche mit seinem Look für viel Aufsehen gesorgt. Er saß etwas abseits in einem olivfarbenem Parka - mit auffälligen, Strick-Fäustlingen, die er auf seinem Schoß verschränkte. Mit diesem Outfit passte er so gar nicht in das feierliche Umfeld der Vereidigung. Der Schnappschuss verbreitete sich rasend schnell in sozialen Medien. Von unzähligen Nutzern und auch Prominenten wurde Sanders in seinem grummeligen Altherren-Look per Fotomontage in alle möglichen Umgebungen gesetzt. Medien erfanden für die Kleiderwahl - gepaart mit der Sitzhaltung mit verschränkten Armen - den Titel „Grumpy chic“.

Sanders selbst erklärte am Mittwoch, er sei überrascht gewesen von der Kreativität, die so viele Menschen gezeigt hätten - und er freue sich, dass sein „Internet-Ruhm“ nun Menschen in Not zu Gute komme.

© dpa-infocom, dpa:210128-99-199482/3

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Erstellt:
28. Januar 2021, 03:02 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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