Meisterpianist Menachem Har-Zahav. Axel Breuer / PLan B FOtografie

Meisterpianist Menachem Har-Zahav. Axel Breuer / PLan B FOtografie

Neustadt 27.12.2018 Von Die Harke

Berühmte Werke von Beethoven, Brahms und Rachmaninoff

Meisterpianist Menachem Har-Zahav gastiert am 6. Januar in Schloss Landestrost in Neustadt

Meisterpianist Menachem Har-Zahav präsentiert am Sonntag, 6. Januar, um 17 Uhr im Großen Saal von Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge mit Ludwig van Beethovens Mondschein-Sonate und weiteren berühmten Werken von Johannes Brahms und Sergei Rachmaninoff einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die Klavierliteratur. So werden nach Angaben der Veranstalter auch von Brahms die Klavierstücke Op. 119 und die Variationen über ein Thema von Corelli von Rachmaninoff vorgetragen werden.

Von Menachem Har-Zahavs Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament sind Publikum und Presse regelmäßig begeistert: Die Westfälischen Nachrichten z.B. berichteten von „einer bemerkenswerten, formvollendeten Darbietung, wie man sie nicht oft erlebt“ und die NRZ beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnungen als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen.

Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nachdem ihm bereits früh Lehraufträge an Hochschulen in den USA übertragen wurden, verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren. Seine zahlreichen Gastspiele in Deutschland führten ihn u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, den Gasteig München, die Laeiszhalle Hamburg und das Beethovenhaus Bonn. Im europäischen Ausland hat er in den Niederlanden, der Schweiz, England und Italien gespielt.

Zu Menachem Har-Zahavs Konzert haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt. Dahinter steht sein Wunsch, gerade der Jugend einen Anreiz geben, klassische Konzerte zu besuchen. Er selbst sagt dazu: „Ich finde es schade, dass so viele Kinder und Jugendliche klassische Musik als altmodisch und langweilig ansehen.

Ich möchte ihnen die Gelegenheit bieten, zu erleben, dass Komponisten durch die musikalischen Epochen hinweg spannende Musik geschrieben haben, die auch heute noch mitreißt.“

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Erstellt:
27. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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