Angehende Heilerzieher beim Training. BBS Nienburg

Angehende Heilerzieher beim Training. BBS Nienburg

Nienburg 23.01.2017 Von Die Harke

„Beruf mit großen Zukunftschancen“

Morgen Informationsabend über Heilerziehungspflege in den BBS Nienburg

Die Fachschule Heilerziehungspflege an den [DATENBANK=1231]Berufsbildenen Schulen Nienburg[/DATENBANK] veranstaltet am Mittwoch, 25. Januar, um 19 Uhr einen Informationsabend in den BBS (A-Trakt-Haupteingang), um „einen Beruf mit vielen Zukunftschancen“ vorzustellen. Dazu heißt es: „Was lernst du? Heilerziehungspflege? Den Beruf kenne ich gar nicht. Oft erfahren die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Heilerziehungspflege der BBS Nienburg diese Reaktion, wenn sie auf ihre Ausbildung angesprochen werden.“ Es sei noch immer ein Beruf, der in der Gesellschaft nicht ausreichend bekannt sei. Aber: Der Bedarf an staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerinnen und -pflegern sei sehr groß und der Beruf biete große Zukunftschancen. Die Einsatzbereiche seien vielfältig und sehr interessant.

Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger haben die Aufgabe, geistig, körperlich, seelisch und mehrfach behinderte Menschen aller Altersgruppen (vom Säugling bis zu alten Menschen) zu pflegen, erziehen, fördern und zu unterstützen sowie sie bei der sozialen und beruflichen Eingliederung zu begleiten.

Dabei soll eine Unterstützung zur Selbsthilfe ein wesentlicher Inhalt der Arbeit sein. Menschen mit und ohne Behinderung sollten in Zukunft ganz selbstverständlich miteinander leben (Stichwort: Inklusion).

Heilerziehungspfleger arbeiten unter anderem in Wohn- oder Pflegeheimen, in Werkstätten, Förderschulen und heilpädagogischen Kindergärten. „Das sind sowohl sehr unterschiedliche als auch anspruchsvolle Arbeitsbereiche, die Engagement, Fachlichkeit und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen voraussetzen“, heißt es weiter.

Die dreijährige Fachschulausbildung sei vielfältig und interessant und umfasse neben theoretischen Inhalten viele praktische Lernsituationen. Die Auszubildenden der BBS Nienburg haben an drei Wochentagen Unterricht in der Schule und an den zwei übrigen Wochentagen erfolge die praktische Ausbildung in den Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung.

Mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung seien die Schüler nicht nur staatlich geprüfte Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger. Sie hätten außerdem die Fachhochschulreife erworben, die sie zu einem Studium an der Fachhochschule berechtige.

Mehr Informationen gibt es bei Susanne Meyerhoff, Leiterin des Bildungsgangs Heilerziehungspflege,

Telefon (05021) 6090.

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Erstellt:
23. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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