Nikias Schmidetzki DH

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Kolumnen 22.12.2017 Von Nikias Schmidetzki

Bescheidene Wünsche

Für die meisten sind die Weihnachtstage samt Heiligabend drei freie Tage, von denen es einen, den Sonntag, sowieso gegeben hätte. Zeit, Familie und Freunde zu treffen, gut zu essen und – wenn zwischen zahlreichen Besuchen Zeit ist – die Beine hochzulegen. Vor allem für Kinder ist das vielbesagte „Fest der Liebe“ aber doch häufig eher ein „Festival der Geschenke“. Allein die drei Weihnachtspostämter in Niedersachsen haben in diesem Jahr rund 85.000 Briefe erhalten. Von Absendern aus der ganzen Welt gingen Wunschzettel nach Himmelpforten, Himmelsthür und Nikolausdorf.

Neben ganz handfesten Wünschen von Einhörnern und Playmobil bis zu Handys und Tablet-Computern stießen die Mitarbeiter dort auch auf sehr persönliche Wünsche: „Aus vielen Briefen konnten wir den Wunsch nach mehr Schmuseeinheiten herauslesen und die leise Beschwerde, dass Mama und Papa zu viel arbeiten müssen“, sagte etwa der Leiter des Christkindpostamtes in Himmelpforten, Wolfgang Dipper.

Vielleicht lässt sich ein solcher Wunsch an den Feiertagen und „zwischen den Jahren“ wenigstens zeitweilig erfüllen. Und eventuell ist auch noch ein Gedanke an diejenigen drin, die nicht frei haben, weil der Dienstplan es einfach nicht zulässt; Polizisten, Rettungskräfte, Mitarbeiter in der Gastronomie und in Freizeiteinrichtungen und viele andere.

Die gesamte Redaktion der Heimatzeitung wünscht Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wo und wie auch immer Sie die Feiertage verbringen, ein gesegnetes und schönes Weihnachtsfest.

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Erstellt:
22. Dezember 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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